Tanzprojekt „Dance 2 go“

Willkommen im Tanz? Willkommen in der Musik? Ja, besonders mit den Tanzgruppen der Unterstufe am Gymnasium Dörpsweg.

Sie springen leichtfüßig durch den Saal, stampfen rhythmisch, schleichen geschmeidig, kreiseln, bewegen sich mal „legato“, dann wieder „staccato“, dabei immer genau abgestimmt auf die Gruppe, in der sie tanzen.
Immer ausgefeilter und choreografisch anspruchsvoller sind dabei die Gebilde, Geschichten, Haltungen und Lebenszusammenhänge, die die Schüler_innen tänzerisch gestalten. Im Rahmen des Tanzprojekts „Dance 2 go“ werden sie hierin intensiv begleitet und gefördert.

So unterstützt das Tanzprojekt bei Kindern und Jugendlichen die körperliche Selbstwahrnehmung und den künstlerischen Ausdruck, stärkt aber auch ihre Teamfähigkeit. Die Schüler_innen lernen über den zeitgenössischen Tanz auch andere kulturelle Angebote in Hamburg kennen und erarbeiten eigene Choreografien. Mit viel Freude engagieren sich die Schüler_innen im Tanztraining, bei dem sie ihre Fähigkeiten erweitern und neue Blickwinkel einnehmen.

Zwei Klassen der Unterstufe trainieren gemeinsam mit dem Tanzpädagogen Tyll Wibben sowie den Klassenlehrerinnen Frau Rosenfeld und Frau Rogga eine Doppelstunde pro Woche in den Räumlichkeiten des Eidelstedter Sportvereins, der seinen Tanzsaal zur Verfügung stellt. 

Das Gymnasium Dörpsweg ist das einzige Hamburger Gymnasium, das Schüler_innenn in der Vergangenheit die von „Step by Step“ geförderte Tanzausbildung bieten konnte. Inzwischen fördert die Joachim-Herz-Stiftung das Tanzprojekt am Dörpsweg.

Immer wieder konnten die Tanz-Experten unserer Unterstufe die Ergebnisse ihres intensiven Trainings auf großer Bühne zeigen. Bei den Abschlusspräsentationen im Ernst-Deutsch-Theater waren die Gruppen in immer wechselnden Konstellationen zu sehen, jedes Kind in präziser Harmonie mit der gesamten Gruppe. Anmoderiert von Tagesschau-Sprecherin  Linda Zervakis präsentierten die Tanzgruppen ein beeindruckendes Maß an Körpereinsatz, künstlerischem Ausdruck und tänzerischem Können. 

Foto: Anja Beutler