Lernen für Europa

Derzeit befindet sich das Gymnasium Dörpsweg im Prozess der Zertifizierung zur Europaschule. Dieses von allen Gremien 2019 beschlossene Ziel prägt das Selbstverständnis und den Alltag der Schule in vielen Bereichen.

So werden in nahezu allen Fächern Schwerpunkte mit Europa-Bezügen gesetzt, die bereits in den Fachcurricula verankert sind. Hierbei geht es beispielsweise um geografische, kulturelle, aber auch mit der Demokratieerziehung verbundene Themen, Aktivitäten und Reisen, etwa den Rom-Reisen des Fachs Latein, den nach Frankreich und Italien führenden Austauschprojekten oder der Oberstufenexkursion zum Europäischen Parlament in Straßburg.

Unser erweitertes Fremdsprachenangebot, die damit verbundenen internationalen Sprachzertifikate, die am Dörpsweg erworben werden können, sowie der bilinguale Englisch-Zweig bilden zentrale Bausteine im Zertifizierungsprozess zur Europaschule. Auch die Nutzung von EU-Förderprogrammen (etwa Erasmus+) sowie die Förderungen anderer Institutionen (z.B. DFJW) gehört in diesem Zusammenhang zur Europa-Projektorientierung der Schule.

Natürlich prägen auch europabezogene Projekte und Aktionstage regelmäßig das Schulleben, etwa der deutsch-französische Tag, die Europa-Messe des 7. Jahrgangs, Dialogveranstaltungen zu europäischen Schwerpunktthemen, Kunstaktionen oder das Hilfsprojekt für ukrainische Geflüchtete in Rumänien.

Dass uns seit Jahren stets Fremdsprachenassistent:innen aus England und Frankreich zur Seite stehen und für zusätzliche Motivation im Fremdsprachenunterricht sorgen, gehört ebenso zur Schulkultur wie etwa der Italienischkurs, den zahlreiche Kolleg:innen im Rahmen einer schulinternen Fortbildungsreihe besuchen.

Lernen für Europa – diesem Grundsatz fühlt sich das Gymnasium Dörpsweg verpflichtet, und dieser Idee folgt es deshalb auch auf dem Weg zur Zertifizierung als Europaschule.