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Medienscouts am Dörpsweg

Die Einordnung von Fake-News, eine passende Dosierung beim „Zocken“, Fairness in sozialen Medien – die Herausforderungen liegen auf der Hand. Neben den durch Lehrkräfte vermittelten Modulen des „Medienpasses“ trainieren am Dörpsweg künftig auch Jugendliche mit jüngeren Mitschüler:innen Kompetenzen im Umgang digitalen Medien.

Sechs Schüler:innen der 7. und 8. Klasse wurden auf dem Hamburger Mediencampus von TIDE für ihre Tätigkeit als zukünftige Medienscouts ausgebildet, mit dabei: Jonas Wendt (7d), Ilja Lebedew (7e), Kjell Millenet (7e), Levi Mittelstaedt (7e), Josephine Gaynsah Nyarko (8b), Zehra Kaya (8b), begleitet von Frau Roß, der Beauftragten für digitale Unterrichtsentwicklung am Dörpsweg.

Im Mittelpunkt des ersten Workshops stand das Thema „Fake News“. Welche Arten von Desinformation gibt es und wo begegnen sie uns? Woran kann man sie erkennen? Wie kann man sich vor Manipulationsstrategien schützen? Nach vielen Informationen zum Thema am ersten Tag ging es am zweiten Tag vor allem um die Planung der Weitergabe der neu erworbenen Kenntnisse an jüngere Schüler:innen. Die Medienscouts planten nach dem Peer-to-Peer-Prinzip den Ablauf eines eigenen Workshops für Sechstklässler:innen, den sie demnächst am Dörpsweg durchführen werden.

In den nächsten Monaten werden die Medienscouts an weiteren Workshops zu aktuellen Medienthemen teilnehmen („Gaming“, „Digitales Miteinander“). Die Arbeit der Medienscouts ergänzt die Module des Hamburger Medienpass, mit dem sich die Schüler:innen der Jahrgänge 5-7 beschäftigen.

Digitale Unterstützung für die Naturwissenschaften

Die Naturwissenschaften am Gymnasium Dörpsweg dürfen sich über eine Reihe neuer iPads freuen, die das Experimentieren noch zeitgemäßer und abstrakte Unterrichtsinhalte noch anschaulicher machen. Gestiftet wurden 15 neue Geräte von der Hamburger Ingeborg-Gross-Stiftung, die sich der Förderung von Wissenschaft, Bildung, Jugend und Sport verschrieben hat. „Als die Nachricht um den 20. Dezember herum eintraf, war das wie ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk für mich“, sagt Frau Dr. Hegerfeldt, Fachleiterin Chemie und Wettbewerbskoordinatorin der Schule.

Nun wurden die iPads geliefert und in Betrieb genommen. Im Chemieunterricht konnten bereits Sensoren für die Temperatur, Leitfähigkeit und die Messung des pH-Werts per Bluetooth mit den iPads verbunden werden, woraufhin die Schüler:innen unmittelbar erste Messergebnisse in der App angezeigt bekamen: grafisch übersichtlich und klar. „So wird etwa das Verfolgen des pH-Werts während einer Säure-Base-Titration zum Kinderspiel“, freut sich Dr. Hegerfeldt, „die Daten lassen sich damit auch zur weiteren Auswertung in andere Programme übernehmen.“
Außerdem können die Schüler:innen Simulations-Apps und andere interaktive Anwendungen über die iPads nutzen, Moleküle am Bildschirm in 3D betrachten, selber Atome zu Molekülen zusammenfügen, Reaktionsbedingungen per Regler virtuell ändern oder die Lage des chemischen Gleichgewichts verfolgen. Mit derlei Anwendungen wird der Unterricht natürlich noch reizvoller: So stimmt die Chemie.