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Märchenhafte Leistung

„Im Schneesturm zum königlichen Schloss nach Frankreich“ hieß das Motto des 15. Märchenschreibwettbewerbs der 5. und 6. Klassen, an dem sich im Rahmen der Begabungsförderung auch Dörpswegschüler_innen beteiligten.

Die besten Märchen wurden nun feierlich im Theater für Kinder in Altona mit attraktiven Preisen prämiert. Von den insgesamt 516 Einsendungen aus ganz Hamburg erschrieb sich Anna Stöcker aus der 5b den fünften Platz, der mit einem Büchergutschein und einem einwöchigen Malkurs in der Kunsthalle belohnt wurde.

Normalerweise habe sie ihre besten Ideen beim Trampolin-Hüpfen, sagt Anna, doch als sie ihr Schneesturm-Abenteuer ersann, war es tiefster Winter, und so kam ihr die Einfälle über Nacht.

Annas Märchen erzählt von einem einfachen Bauernmädchen, das sich auf den Weg zu einem heiratswilligen Prinzen macht, doch auf dem Weg allerlei Fallen einer bösen Stiefmutter überwinden muss. Lassen Sie sich verzaubern – lesen Sie selbst, was dem Mädchen zustößt und wie das Abenteuer ausgeht: Klicken Sie hier.

Stadtentwicklung auf dem Fahrrad erkunden

Im Rahmen der internationalen Bauausstellung lassen sich interessante Leitbilder der Stadtentwicklung entdecken. Welche oft unbekannten Schätze man erkunden kann, beschreiben eine Schülerin und ein Schüler des Jahrgangs 11. Nutzen Sie die Empfehlung doch selbst für eine Radtour in den Sommerferien!

Von Mari Gashi und Kevin Konrad (S2)

Der Profilkurs „Global denken – lokal handeln“ aus dem S2 unter Leitung von Frau Degebrodt und Herrn Bruttig hat sich im Rahmen einer Fahrradtour theoretische Inhalte des Geographie-Unterrichts veranschaulicht.

Startpunkt der Exkursion war die internationale Bauausstellung, das sog. „IBA-Dock“. Von hier aus fuhren die durch anfänglich schlechte Wetterverhältnisse erst leicht bedrückten, aber sonst sehr enthusiastischen Oberstufenschüler los zu den vier Stationen ihrer Tour.

Erster Halt war der Energieberg Georgswerder am Zollhafen 12 an der Fiskalischen Str. 2, eine ehemalige Mülldeponie, welche nun für die Gewinnung erneuerbarer Energien in Form eines Windparks genutzt wird und einen einen atemberaubenden Blick auf die Skyline Hamburgs ermöglicht.

Die nächste Station war das Reiherstiegviertel, das mit Hilfe städtebaulicher Projekte die kulturelle Vielfalt und Integration im Stadtteil fördert. Das Viertel wird durch die verschiedensten und vielfältigsten Kulturen geprägt, wobei vor allem der Pavillon am Weimarer Platz einen einladenden Eindruck bei uns hinterlassen hat.

Anschließend fuhren wir zum Inselpark Wilhelmsburg, wo wir das ausnahmsweise gute Wetter in gutem Hamburger Ambiente genießen konnten. Den krönenden Abschluss bildete schließlich  die  Harburger Schlossinsel.

Obwohl wir 12 km mit dem Fahrrad zurückgelegt haben, war die Tour keineswegs anstrengend und trotz anfänglich wetterbedingter Startprobleme empfinden wir die Exkursion als vollen Erfolg. Wir können den Ausflug in dieser Form definitiv weiterempfehlen, da man Orte zu Gesicht bekommt, die man wahrscheinlich sonst niemals sehen würde. Nicht verzagen, wenn man kein Fahrrad hat: Man kann preiswert auf Hamburgs City Bikes zurückgreifen.

Neues Ganztagsprogramm

Seit Jahren erfreut sich unser Ganztagsangsangebot zunehmender Beliebtheit. Um es weiter ausbauen zu können, wird künftig der Sportverein Eidelstedt (SVE) als unser Kooperationspartner den Ganztag organisieren und mit neuen Angeboten gestalten. Neben Herrn Schwager als schulischem Ansprechpartner wird künftig Frau Boesch für die SVE Bildungspartner gGmbH am Dörpsweg aktiv sein.

Geändert wird unter anderem der Zuschnitt des bisherigen Sportprofils der Beobachtungsstufe. Bisher konnte pro Halbjahr eine Sportart gelernt und vertieft werden, die Anmeldung galt für beide Jahrgänge 5 und 6. Gemeinsam mit dem SVE möchten wir auf den Wunsch nach mehr Flexibilität reagieren. Künftig werden in dem Trainingskurs mehr Sportarten als bisher trainiert. Der von SVE-Trainer_innen gestaltete Kurs kann in seinem Programm auch von den Kursteilnehmer_innen mitdefiniert  werden. 
Zugleich wird dieser Trainingskurs ergänzt durch einen ebenfalls von SVE-Trainer_innen betreuten Sportkurs mit wöchentlich wechselnden Spiel- und Sportarten.

Selbstverständlich gibt es auch weiterhin die Möglichkeit, an Arbeitsgemeinschaften und weiteren Wahlkursen der Beobachtungsstufe teilzunehmen. Und natürlich unterstützen unsere Ganztagsbetreuer_innen die Kinder auch künftig bei den Hausaufgaben, üben Vokabeln, malen oder basteln mit den Schüler_innen. Bei schönem Wetter kann draußen auf dem Hof gespielt werden. Auch drinnen stehen in unseren Ganztagsräumen jede Menge Spiele zur Verfügung. Außerdem können die Kinder den Aktive-Pause-Keller sowie die geräumige Schülerbücherei nutzen.

Zu Beginn des Schuljahres erhalten unsere Schüler_innen eine Übersicht mit den Wahlkurs- und AG-Optionen, aus denen sie auswählen können.

Im kommenden Schuljahr gelten die Wahlprofile der Beobachtungsstufe und die Arbeitsgemeinschaften als Ganztagsangebot. Das bedeutet: Alle Schüler_innen, die solch ein Angebot wahrnehmen möchten, müssen sich für den Ganztag anmelden. Die Teilnahme am Ganztag ist kostenfrei und es gibt keine Mindestanzahl von angemeldeten Tagen. Sollte Ihr Kind z. B. am Dienstagnachmittag am Englischwahlkurs der Beobachtungsstufe teilnehmen, brauchen wir für den Dienstag die Anmeldung zum Ganztagsangebot.

Formulare und nähere Hinweise zur Ganztagsanmeldung finden Sie hier.

In vielen Fällen enden die AG- und Wahlkurse aufgrund unserer Rhythmisierung vor 16 Uhr. Selbstverständlich kann Ihr Kind im Anschluss an das Kursende bis 16 Uhr im Ganztag bleiben, muss dies aber nicht.

Den Stundenplan erhalten Ihre Kinder aus organisatorischen Gründen zu Beginn des Schuljahres. Falls Ihr Kind nicht ohnehin an bestimmten oder allen Wochentagen schon für den Ganztag angemeldet ist, bitten wir Sie also, zu Beginn des Schuljahres die Ganztagsanmeldung für den jeweiligen Nachmittag auszufüllen.

Wir freuen uns auf eine aktive und rege Beteiligung Ihrer Kinder an den neuen Ganztagsangeboten im kommenden Schuljahr!

„Deckel drauf!“

Viele Flaschendeckel sind in den letzten Jahren in unserer Deckel-Tonne gelandet. Mit dem Schuljahr endet nun die Aktion, aus deren Erlös Polioimpfungen ermöglicht werden.

Seit 2014 unterstützt der Verein „Deckel drauf e.V.“ die Kampagne „End Polio Now“, deren Ziel es ist, möglichst vielen Kindern eine Impfung gegen die unheilbare Krankheit Poliomyelitis zu finanzieren. Dies gelingt bisher durch den Verkauf der hochwertigen Kunststoffe, aus denen die Deckel gemacht sind.

Im Schuljahr 2016/17 brachte die damalige Klasse 5b (Leitung: Herr Fehr und Frau Dieckmann) die Deckelsammlung auch an den Dörpsweg. Seither warf die Schulgemeinschaft über 112 kg Deckel in die Tonne, die in der Aula steht. Allein bei der Abgabe der im Frühjahr 2019 gesammelten Deckel schüttete Mayra Petersen (inzwischen 7d) 32,5 kg in die Tonne des Verwerters. Damit konten gleich weitere 32 Polioimpfungen bezahlt werden. 

Nun beendet der Verein „Deckel drauf e.V.“ die Sammel-Aktion. Die letzten Deckel werden daher am Freitag, den 21.06.2019 aus der Aula abgeholt. Damit die Tonne bis dahin noch einmal richtig voll wird, sollten alle tüchtig zu den Flaschen greifen.

Gut gelaufen

Die Schüler_innen des Gymnasiums Dörpsweg haben sich für einen guten Zweck in Bewegung gesetzt. Nachdem der Spendenlauf wetterbeding einmal verschoben werden mussten, haben die Klassen der Jahrgänge 5-11 nun erfolgreich ihre Runden um das weitläufige Schulgelände gedreht. Bei über 25 Grad kamen viele ordentlich ins Schwitzen, einige beherzigten auch den Rat, sich sicherheitshalber nicht zu übernehmen.

Die Spendengelder kommen in diesem Jahr zur Hälfte dem Verein Afrika Rise e.V. zugute. Die Schülervertretung hatte im Namen der Schülerschaft diesen Verein aus einer Fülle unterstützenswerter Initiativen ausgwählt, weil sie die Spenden dort sehr direkt an Menschen vor Ort gebracht sieht. Seit 2008 fördert der Verein neben kulturellen Projekten beispielsweise eine handwerkliche Berufsschule in Uganda, an der junge Menschen eine praxisnahe Ausbildung als Mechaniker_in, Maurer_in, Schneider_in oder Friseur_in erhalten. Mit einer solchen Ausbildung sind die Chancen hoch, etwa im Heimatdorf eine Arbeit zu finden und sich selbstständig ein besseres Leben zu ermöglichen.

Mithilfe der anderen 50% der erlaufenen Spenden soll die Sporthalle wieder mit ausreichend Gerätschaften für gewohnte sowie einige neue Bewegungsmöglichkeiten ausgestattet werden.

An den von Frau Höft (Fachleitung Sport) und der Klasse 10a organisierten Spendenlauf schloss sich für die Jahrgänge 5 und 6 ein Brennballturnier an, das den Tag vollends zu einem hochsommerlichen Sportfest werden ließ. Die Fünft- und Sechstklässer_innen sausten teilweise durch die Halle, als wären sie vorher noch gar nicht gelaufen. Dabei hatten viele Schüler_innen aller Jahrgänge über 20 der ca. 700 Meter langen Runden vom Dörpsweg zum Steinwiesenweg absolviert. Calvin Broschk (9a) fand im Nachhinein trotz Sommerhitze auch seine 30 Runden gut machbar, denen etwa drei Runden um die Alster entsprechen.

Die erlaufenen Spenden werden derzeit eingesammelt und schon jetzt zeichnet sich eine hohe Spendenbereitschaft vieler Unterstützer unserer Läufer_innen ab.

Raketen auf Höhenflug

Die Raketen eines Dörpsweg-Forscherteams aus dem 8. Jahrgang haben beim diesjährigen Technikwettbewerb „Daniel Düsentrieb“ den 3. Preis eingeflogen.

Die Achtklässler hatten im Winter damit begonnen, in immer wechselnden Zweierteams die Eigenschaften der Raketen und insbesondere ihres Flatterbandes auszutüfteln. Die Wettbewerbsorganisatoren der TUHH und der Schulbehörde hatten zwar klare Vorgaben gemacht: den Brennstoff-Raketenmotor mit einem Schub von einer Sekunde etwa oder die vier Sekunden, nach denen das Flatterband ausgestoßen werden musste. Doch wie die Rakten möglichst lange in der Luft zu halten seien, blieb den Kompetenzen der Schüler überlassen.

Und Laszlo Adams, Oliver Bergknecht, Jannis Busch, Finn Meyer-Jark sowie Florian Schramm (Jahrgang 8) legten sich ins Zeug, unterstützt von Wettbewerbsbetreuer Tim Bonin. Während andere Schülerteams seines Forscherkurses an Beiträgen zu Wettbewerben wie „Schüler experimentieren“ und „Jugend forscht“ arbeiteten, ersonnen, bastelten und testeten die sechs Schüler immer neue Möglichkeiten des Raketenflugs. Um die Optimierung zu gewährleisten, dokumentierten sie natürlich sorgfältig ihren Entwicklungsprozess.

Bei den Testflügen mussten sie stets Vorsicht walten lassen: Zu dicht ist die Autobahn, für deren Schutz die Drohnenregelung zu beachten ist. Wenn die Raketen etwa vom Sportgelände aus in den Himmel schossen, mussten z.B. die Windverhältnisse vorher sorgfältig eingeschätzt werden.

Die Mühe zahlte sich aus. Beim Finale des 19. Daniel-Düsentrieb-Wettbewerbs, an dem sich in diesem Jahr 22 Schulen beteiligten, hielten sich die Dörpsweg-Raketen so lange in der Luft, dass die Mannschaft den dritten Platz erreichte. Damit erhält das Team ein Preisgeld von 400 Euro, das nun in Investitionen für den Forscherkurs fließt. Aber auch ein Taschengeldbeitrag für jeden der sechs Nachwuchs-Techniker sowie ein Rieseneis ist drin, versichert Herr Bonin.

Aus den Zweierteams in wechselnden Zusammensetzungen wurde übrigens eine Sechsermannschaft, die hervorragend zusammenhält. Das erkannte auch ein Reporter der MOPO, der das Finale auf der Trabrennbahn Bahrenfeld begleitete. Aufmerksam sei er außerdem durch den besonders netten Ton zwischen den sechs Schülern und ihrem Betreuer geworden, erklärte er, als er sich kurzerhand der Dörpsweg-Gruppe anschloss. Herausgekommen ist ein Zeitungs- und Online-Beitrag: Lesen Sie hier.