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Der Unterstufenchor präsentiert „Elecs Geheimnis“

Irgendwie ist er anders, der neue Schüler: Er heißt Elec und hat unheimliche Fähigkeiten. Seine Mitschüler wundern sich und tuscheln über ihn. Auch der Schulhausdetektiv ist ihm auf den Fersen. Was er herausfindet, lässt nur einen Schluss zu…

Wer wissen möchte, wer Elec wirklich ist, ist herzlich eingeladen zur Aufführung des Minimusicals am Donnerstag, den 25.04.19 um 19 Uhr in der Aula!  

Es singt und spielt der Unterstufenchor unter Leitung von Frau Neumann. Die Mitwirkenden freuen sich auch darüber, dass sie den Schulleiter, Herrn Dr. Motschmann, für eine kleine Gastrolle gewinnen konnten. Instrumentale Unterstützung bekommt der Chor durch Herrn Dr. Beitsch und Herrn Gruhn. Sehenswert ist auch das Bühnenbild, das die Kunst-AG unter Leitung von Frau Lemaire gestaltet hat.  

Pink am Dörpsweg

Ein Traum in Pink: Was wie eine etwas kitschig Inszenierung anmuten mag, hatte am 10. April einen engagierten Hintergrund. Ein Großteil der Schulgemeinschaft – Schüler_innen wie Lehrkräfte – erschien auf Initiative des Schulsprecherteams mit einem pinken Kleidungsstück oder Accessoire, um am offiziellen „Day of Pink“ ein Zeichen gegen Homophobie, Rassismus und Mobbing zu setzen.

Wichtig war dabei die Haltung hinter der Aktion. Schließlich gibt es Diskriminierung in vielen Formen, wenn Rassismus, Homophobie, Antisemitismus, Sexismus oder Transphobie Barrieren schaffen, Hass und Gewalt schüren. „Niemand sollte eine solche Art von Negativität erfahren müssen“, erläutert Schulsprecherin Sahra Gonska. Der „Day of Pink“ bedeute mehr als nur ein Symbol für die gemeinsame Überzeugung am Dörpsweg: „Es ist auch eine Verpflichtung aufgeschlossen zu sein, Unterschiede zu akzeptieren und zu lernen, einander zu respektieren.“

Wer ohne ein pinkes Kleidungsstück oder Accessoire erschien, konnte im Eingangsbereich zu Beginn des Schultages ein pinkes Band vom Schulsprecherteam bekommen.

Einzelne Schüler, die sich zunächst noch distanziert oder spöttisch gezeigt hatten, traten zu Beginn der ersten Stunde in ein Gespräch mit ihrer Klassengemeinschaft, in dem die Bedeutung der Aktion diskutiert wurde: auch das eine Form aktiver Auseinandersetzung.

Und so zeigte sich kurz nach der rosa Kirschbaumblüte tatsächlich ein Traum in Pink: der einer Schulgemeinschaft gegen Ausgrenzung und für Vielfalt.

„Aus Liebe zum Menschen“

Unter diesem Motto engagiert sich unser Schulsanitäts-Team seit geraumer Zeit. Nun sind die Ersthelfer_innen noch besser im Alltag zu erkennen: Ihre neuen roten Jacken machen sie für alle sichtbar und jederzeit leicht ansprechbar.

Ihre Einsätze meistern sie rund um die Uhr – sogar bei Abendveranstaltungen – mit großer Zuverlässigkeit. „Ich bin sehr stolz auf das motivierte Team“, sagt Herr Schulze-Schönberg, Organisator des Schulsanitätsdienstes am Dörpsweg, „die Gruppe arbeitet sehr selbstständig und hervorragend organisiert.“

Herzlich willkommen sind derzeit auch neue Mitglieder ab Jahrgang 8, die Interesse an der Ausbildung durch das Deutsche Rote Kreuz haben und sich für die Sicherheit am Dörpsweg einsetzen möchten.

Die Treffen finden alle zwei Wochen mittwochs von 14:45 bis 16:15 Uhr im Physikraum I statt. Nächster Termin ist der 17. April.

Ansprechpartner ist Herr Schulze-Schönberg. 
Weitere Informationen finden Sie hier.

Flaschendeckel gegen Kinderlähmung

Viele Beteiligte des Dörpsweg, besonders unsere Schüler_innen, haben fleißig Flaschendeckel gesammelt. Mit dem Erlös sind nun  neue Polioimpfungen möglich.

Die Tonne steht in der Aula und wird immer wieder tüchtig befüllt: Wer Kunststoffdeckel von Plastikflaschen hineinwirft, egal ob von Einweg- oder Mehrwegflaschen bzw. -kartons, unterstützt die Kampagne „End Polio Now“, deren Ziel es ist, nach Möglichkeit jedem Kind eine Impfung gegen die unheilbare Krankheit Poliomyelitis zu finanzieren. Dies ist möglich durch den Verkauf der hochwertigen Kunststoffe, aus denen die Deckel gemacht sind.

Der Dörpsweg beteiligt sich seit gut zwei Jahren auf Initiative der damaligen Klasse 5b (Leitung: Herr Fehr, Frau Dieckmann) an der Aktion. Seither sind dem Verein Deckel drauf e.V. rund 112 kg Dörpsweg-Deckel zugegangen. Allein bei der Abgabe der aktuell gesammelten Deckel schüttete Mayra Petersen (inzwischen 7d) 32,5 kg in die Tonne des Verwerters. Damit können nun weitere 32 Polioimpfungen bezahlt werden. Viel Trinken ist und bleibt gesund!

Interreligiöse Interviews

„Wer oder was ist Gott für Sie? Wie beten Sie? Sind Frauen und Männer in Ihrer Religion gleichberechtigt? Wie leben Sie Ihren Glauben?“ Solche und weitere Fragen stellten Schüler_innen des Dörpsweg des Jahrgangs 9 Vertreter_innen verschiedener Religionsgemeinschaften.

Dazu besuchten sie in Kleingruppen außerhalb der Unterrichtszeit ganz unterschiedliche religiöse Versammlungshäuser: den Ivoti-Maiyya-Hindhu-Tempel in Stellingen, das Zentrum der Sikhs im Grandweg, das Buddhistische Zentrum in Bahrenfeld, die Alevitische Gemeinde in St. Pauli, die Elisabeth-Kirche in Eidelstedt und die Imam-Ali-Moschee an der Außenalster.

Vor ihren Exkursionen hatten sich die Schüler_innen intensiv mit den verschiedenen Religionen beschäftigt, sich informiert, recherchiert und auf dieser Basis ihren Fragebogen entwickelt. Unterstützt wurden sie von einer externen Referentin, Frau Schmidt-Paul, die den Kurs bei seinem Projekt begleitete.

Gut gerüstet – auch technisch mit Geräten für Foto-, Film- und Tonaufnahmen – kamen die Schüler_innen schließlich mit Mitgliedern der vielfältigen Religionsgemeinschaften ins Gespräch. „Ich fand es gut, dass die Religionsvertreter jung waren, da habe ich mich nicht geschämt, bestimmte Fragen zu stellen“, sagt eine Schülerin und eine andere ergänzt: „Toll, mal etwas anderes als normaler Unterricht. Ich fand es gut, mit jemandem persönlich über seine Religion zu sprechen.“ Bei ihren Interviews konnten die Schüler_innen ihr Wissen sinnvoll vertiefen: „Ich habe verstanden, wie sich die Aleviten von den Sunniten und Schiiten unterscheiden.“

Schließlich präsentierten die Neutklässler_innen ihre Beobachtungen und Erkenntnisse in dem von Frau Fünfsinn unterrichteten Religionskurs, der von Frau Schmidt-Paul auch darin unterstützt wurde, die Rechercheergebnisse in die „GodsApp“ einzupflegen. Ein Schüler bilanziert bündig: „Es war cool, mit einer Gruppe Neues zu entdecken.“

Hamburger Fotosieger

Man kann auch mit der Handykamera einen Fotowettbewerb gewinnen. Das bewiesen Jesper Nebbe und Can Nayci (9d) mit ihrem Beitrag zum Wettbewerb „Protest sucht Motiv“, an dem sie im Rahmen ihres von Frau Böschen betreuten Kunstkurses teilnahmen: Dem Foto wurde der 1. Platz vor 500 Einreichungen zugesprochen, die teilweise auch mit anspruchsvollen Spiegelreflexkameras aufgenommen worden waren. 

„Wir wollten mit dem Bild den gewohnten Blick verändern und Routinen durchbrechen“, sagt Jesper, der nach der Planung des Motivs auf den Zaun stieg, während Can das Bild aufnahm. „Dabei wollten wir Grenzen überschreiten“, fährt Jesper fort, „und wir wollten zeigen, wie ohnmächtig man sich z. B. im Alltag fühlen kann – wie es ist, wenn man sich eine Stimme wünscht.“

Als auf Fotopapier gebannte, künstlerische Stimme ist dieses Statement nun in einem breiteren Rahmen zu erleben. So wird das Bild ab dem 8. April eine Woche lang auf Kampnagel präsentiert, ab 23. Mai wird es als Ausstellungsstück in der Europa-Passage zu sehen sein.

Nähere Informationen zum Hamburger Fotowettbewerb „Protest sucht Motiv“ finden Sie hier.