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Unterstufe räumt auf

Auch in diesem Jahr beteiligten sich die 5. und 6. Klassen sowie die Basisklasse und die IVK 5/6 wieder an der Aktion „Hamburg räumt auf“, um ein Zeichen für den Umweltschutz zu setzen und die Umgebung gleich auch ein bisschen sauberer zu machen. 

Ausgestattet mit Müllsäcken und Handschuhen sammelten sie entschlossen, was ihnen rund um das Schulgelände bis hin zur Kollau und Mühlenau in die Hände fiel. Zehn prall gefüllte Müllsäcke kamen dabei zusammen, obwohl nicht selten unweit der Fundstellen Mülleimer der Stadtreinigung standen. Besonders häufig landeten Einwegverpackungen von Getränken sowie in diesem Jahr Masken in den Säcken, aber auch Portemonnaies, Wäscheklammern oder – zur Empörung von Viggo (6c) – „sehr viele Whiskyflaschen. Da war noch etwas drin, das ist schon ziemlich krass.“

„Ich fand es gut, der Umwelt zu helfen, und das an der frischen Luft“, meint Lilly (6a), die wie die übrigen Kinder des 6. Jahrgangs bereits zum zweiten Mal an der Aktion beteiligt war. „Die Leute sollten den Müll aber selbst wegräumen“, ergänzt ihre Mitschülerin Marisa. Immer wieder loben Passanten das Engagement der Schüler_innen, wenn sie ihnen begegnen, und auch die Lehrkräfte sind – bei allem Entsetzen über die Müllberge – angetan vom Eifer der Kinder. „Wir denken, dass sich unser Einsatz für die Umwelt lohnt“, sagt Frau Degebrodt, „und deswegen werden wir uns um Jahr 2023 wieder auf den Weg machen.“

Leinen los auf der Aldebaran

Wie steht es in Hamburg um die Elbe? Die Teilnehmer_innen der Profilkurse „Global denken – lokal handeln“ aus dem 11. und 12. Jahrgang gingen dieser Frage an Bord des Forschungs- und Medienschiffs „Aldebaran“ nach. Gemeinsam mit Frau Degebrodt und Herrn Rother besuchten sie einen Workshop zur Biodiversität, der im Rahmen der erst im Juni 2021 begonnenen UN-Decade für Meeresforschung von der Deutschen Meeresstiftung angeboten wird.

Nach einem theoretischen Einstieg begaben sich die Schüler_innen auf einen Kurztörn auf die Elbe. Dabei konnten sie eine Reihe von Daten selbst erheben und sie sich durch den Skipper, Umweltaktivisten und Biologen Frank Schweikert einordnen lassen. So zeigt der Fluss eine hohe Schadstoffbelastung und hohe Fließgeschwindigkeit. Bedingt auch durch vielfache Steinbefestigungen an den Ufern steht das Ökosystem der „Wirtschaftsstraße“ Elbe vor großen Herausforderungen.

Neben gigantisch großen Containerschiffen und dicht unter Flugzeugen, die zur Landung auf das Airbusgelände ansetzen, konnten die Teilnehmer_innen auf der Segelyacht eine Fülle von Fragen zum Zustand der Elbe stellen und unbequemen Wahrheiten nachgehen. „Dabei haben wir auch viel über die Verbreitung von Mikroplasik gelernt, das wir in den Wasserproben gefunden haben“, resümiert Samatha (Jg. 11), „ich kann die Erfahrungen dieses Tages sehr empfehlen.“