Für das Gymnasium Dörpsweg wird derzeit ein dreistöckiger Zubau geplant, der unterschiedliche Bereiche vereinen wird: Im Erdgeschoss entsteht eine neu gestaltete Mensa, die ganztägig multifunktional genutzt werden kann – als Ort der Verpflegung ebenso wie als flexibler Raum für eigenständiges Arbeiten und andere Aktivitäten des Schullebens. Im ersten Obergeschoss finden sich Flächen für den Kunstunterricht sowie allgemeine Unterrichtsräume, unter anderem für die Oberstufe. Das zweite Obergeschoss wird für die Naturwissenschaften gestaltet und bietet Raum für forschendes und experimentelles Lernen. Das bisherige Mensagebäude bleibt unter anderem als Aula und für den Musik- und Theaterunterricht erhalten.
Viele Beteiligte wirken an der Entwicklung des Bauvorhabens und der Flächenkonzepte mit. So sind alle Mitglieder der Schulgemeinschaft über die Gremien beteiligt – in besonderer Verantwortung: die Baugruppe mit schulischem Personal und der Bauausschuss mit Vertreter:innen aus der Eltern- und Schülerschaft, des Lehrerkollegiums und der Schulleitung.
Verbunden mit den Fragen der baulichen Ausgestaltung sind Planungsprozesse zur Nutzung der Flächen. So stellte das Lehrerkollegium der Schule im Rahmen einer Ganztagskonferenz Überlegungen an, die über eine reine Raumplanung hinausreichen. Lesen Sie hierzu die Ausführungen unserer didaktischen Leiterin:
Von Daniela Middeke
Zukunft gestalten: Schulgemeinschaft entwickelt Raumkonzepte für den Neubau
In einer Welt, die von stetigem Wandel und hoher Dynamik geprägt ist, muss sich auch das Lernen verändern. Nicht zuletzt die aktuellen PISA-Ergebnisse haben gezeigt, wie lohnenswert und notwendig es ist, Ideen für die Bildung von morgen konsequent weiterzudenken. Wer junge Menschen auf eine Zukunft vorbereiten will, die sich immer schneller wandelt, muss ihnen Lernumgebungen bieten, die genau diesen Wandel ermöglichen – Räume, die Kreativität, Zusammenarbeit und selbstständiges Denken fördern, statt sie zu begrenzen. Das Gymnasium Dörpsweg hat nun die Chance, diesen Wandel ganz konkret mitzugestalten – auch räumlich.
Im Rahmen einer Ganztagskonferenz beschäftigten wir uns daher intensiv mit den Raumkonzepten für den geplanten Neubau. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Räume aussehen müssen, damit zeitgemäßes und zukunftsorientiertes Lernen gelingen kann.
Gemeinsam entwickelt – mit starker Unterstützung
Möglich wurde der intensive Planungstag durch ein engagiertes Kollegium, das sich mit großem Einsatz in den Prozess eingebrachte. Unterstützt wurde die Veranstaltung durch Frau Yurtsever von Schulbau Hamburg sowie durch den Projektsteuerer Herrn Slominski, die mit ihrer Fachexpertise wertvolle Impulse lieferten.
Einen besonderen Mehrwert brachten zudem die Eindrücke vom Neubau und der Raumkonzeption des Albert-Schweitzer-Gymnasiums durch Herrn Schieber, die als Anregung und Vergleichsbeispiel in die Diskussion einflossen. Auch Eltern und Schüler:innen waren an diesem Tag beteiligt und brachten ihre Perspektiven aktiv in die Planungen ein.
Ein gelungener Tag als Grundlage für die nächsten Schritte
Es war ein rundum gelungener Tag, an dessen Ende konkrete Ergebnisse standen. Mit diesen geht die Baugruppe nun in die nächsten Beratungen mit dem Architektenteam – ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem Neubau, der zukunftsfähiges Lernen am Gymnasium Dörpsweg möglich macht.
