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Alles gegeben bei der Deutschen Flagfootball-Meisterschaft

In Düsseldorf nahm die U14-Flagfootballmannschaft des Gymnasiums Dörpsweg an den Deutschen Schulmeisterschaften teil. Das im Juni zum Hamburger Meister gekürte Team schaffte es dort auf den 5. Platz.

„Das ist sogar einen Platz besser als letztes Jahr“, berichtet Lina (8e), die bereits im vorausgegangenen Jahr – damals als Mannschaftsmitglied U12 – an der Deutschen Meisterschaft teilgenommen hatte. „Auch in diesem Jahr war es wieder sehr schön, und es ist toll, dass wir ein Mixed-Team sind.“

Sechs Spielerinnen und vier Spieler der Jahrgänge 7-9 waren in Begleitung von Caroline Schumann, den Trainern Kristian Neitzel und Sebastian Löhner sowie Coach Sila (Jg. 11) nach NRW gereist, ausgestattet mit Equipment, das der Schulverein großzügig finanziert hatte. In Düsseldorf erlebte das Team ein Zusammenspiel aus Siegen und Niederlagen.

„Unser erstes Spiel haben wir mit 28:0 gewonnen“, erzählt Henni (8b), „das hat uns gleich Selbstsicherheit gegeben.“ Selbst wenn sich bei einigen der folgenden Spiele Niederlagen anschlossen, sei es „cool gewesen, gegen andere Teams zu spielen, die auch ein gutes Niveau haben, und dabei auch Spiele zu gewinnen“, so Alex (8d).

Laura (7a) hebt hervor, wie gut sich das Team verstanden habe und wie lustig es zugegangen sei. Liv (8c) ergänzt: „Wir hatten eine sehr coole Gemeinschaft, außerdem ist Sila ein sehr guter Coach.“

Auch zu anderen Teams fanden die Schüler:innen schnell gute Kontakte, etwa zur U14-Mannschaft aus Rheinland Pflalz. „Mit der Hamburger Mannschaft U12 aus der Rellinger Straße haben wir uns richtig angefreundet“, erklärt Valentina, „und beim Finale haben wir sie angefeuert.“

„Beeindruckend war, wie sich die Teammitglieder gegenseitig motiviert haben und mitziehen konnten, alles für ihre Mannschaft zu geben“, bilanziert Frau Schumann. „Dabei sind sie toll mit starken Emotionen umgegangen: Freude nach gewonnenen Spielen, Enttäuschung nach Niederlagen, Nervosität vor neuen Spielen, Stolz auf das Erreichte, aber auch Reflexion und der Fokus auf neue Etappen.“ Es sei dem Team „nicht nur um Sport gegangen“, so ihr Fazit, „sondern um verbindende Erlebnisse, an die sich die Mannschaftsmitglieder noch lange erinnern werden.“

Flagfootball – wieder Hamburger Meister

Zwei Dörpsweg-Mannschaften waren bei der Flagfootball-Landesmeisterschaft am Steinwiesenweg vertreten und erzielten auch in diesem Jahr ein Spitzenergebnis. Das jüngere Team (U12) holte den Bronze-Pokal, die U14-Mannschaft wurde Hamburger Meister und wird nun zu den Deutschen Meisterschaften nach Düsseldorf reisen.

Spannend war insbesondere der Vormittags-Wettkampf der U12- Teams für die Dörpsweg-Schüler:innen. Während sie in der Gruppenphase beide Spiele gewannen, verloren sie das Halbfinale, siegten aber wieder im Spiel um Platz 3. „Die Kinder waren traurig nach dem Halbfinale“, berichtet Sila Kocyigit (10d), die das Team als Coach gemeinsam mit Kristian Neitzel und Sebastian Löhner von Hamburg United betreut, „doch dann haben sie ganz toll weitergemacht, sich konzentriert und Spaß gehabt.“ Das bestätigen auch die Kinder, denen zufolge die Spielfreude die Hauptsache gewesen sei. Einige von ihnen trainieren seit Schuljahresbeginn in der Mannschaft, andere sind erst seit wenigen Wochen dabei. „Wir haben uns immer gegenseitig geholfen und gut aufeinander geachtet“, sagt Philipp (5b). 

Die Spieler:innen der älteren Mannschaft (U14) hatten einen nicht minder teamstarken, aber in der Spannungskurve womöglich etwas einseitigeren Nachmittag: Sie verloren kein einziges Spiel, setzten sich damit gegen die übrigen sieben Hamburger Teams durch und sicherten sich erneut den Goldpokal. „Eigentlich ging es uns gar nicht so sehr ums Gewinnen“, sagt Henni (7b), „wir wollten vor allem Spaß haben. Aber dass wir dann doch so hoch gewonnen haben, war toll und hat uns immer mehr Sicherheit gegeben.“ Ihre Teampartnerin und Klassenkameradin Valentina ist rückblickend froh, „dass wir uns nicht haben unterkriegen lassen und so eine positive Einstellung haben.“

Damit wird die Mannschaft im September für Hamburg bei den Deutschen Meisterschaften antreten, wo auch um die Teilnahme am ganz großen Finale gespielt wird: den „Pro Bowl Games“ in den USA.

Turniersiege

Von Tom Bergmann (Fachbereich Sport)

Erstmals nahmen zwei Mannschaften des Gymnasiums Dörpsweg am Fußballturnier des Goethe-Gymnasiums teil, und das mit Erfolg: Nach Hin- und Rückspielen gegen die Gastgeberschule und die Stadtteilschule Lurup konnten sich sowohl das Team aus den Jahrgängen 7 – 9 als auch das aus den 10. – 12. Klassen als Gesamtsieger durchsetzen.

Dabei ließ das ältere Team keine Zweifel am Gesamtsieg aufkommen und setzte sich souverän mit vier Siegen aus vier Spielen durch.

Spannender ging es beim jüngeren Team zu. Nach zwei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage ergaben sich sowohl die gleiche Punktzahl als auch die gleiche Tordifferenz wie für das Goethe-Gymnasium. Da das Dörpsweg-Team allerdings den direkten Vergleich für sich entscheiden konnte, stand auch bei den jüngeren Jahrgängen schließlich das Gymnasium Dörpsweg auf Platz 1.
So konnte man am Ende eine große gemeinsame grün-weiße Jubeltraube auf dem Platz feiern sehen.

Unterstützt wurde die Veranstaltung vom Schulsprecher:innen-Team des Goethe-Gymnasiums durch die Organisation des Turniers, vom Dörpsweg-Schulsprecher:innen-Team durch die Anmeldung und Organisation der Teams und durch den Schulverein für das Sponsoring der neuen Schultrikots.

Team Dörpsweg beim Zehntel

Erstmals nahm ein fast 30-köpfiges „Team Dörpsweg“ am „Zehntel“ teil, jenem Marathon für Kinder- und Jugendliche, der 4,2 Kilometer lang ist, also ein Zehntel der regulären Marathon-Strecke misst. Mit rund 12.000 Teilnehmenden gehört die Veranstaltung zu den größten Kinder- und Jugendläufen Deutschlands.

Der Lauf führte durch Planten und Bloomen mit einem Start- und Zielpunkt nahe dem Fernsehturm – dort, wo sich nur einen Tag später die Profis auf Spitzenniveau maßen. Entlang der Strecke wurden die Kinder vom Jubel begeisterter Zuschauer:innen getragen, darunter dem der Eltern, die die Läufer:innen entschlossen anfeuerten. Alle Kinder meisterten die Strecke in ihrem eigenen Tempo und können sehr stolz auf ihre Leistung sein. Einige benötigten sogar nur etwa 20 Minuten, doch im Mittelpunkt standen vor allem die gemeinsame Erfahrung und die Freude an der Bewegung. 

Im Vorfeld hatten Frau Kalbow, Frau von Hertell und Herr Doliwa ein regelmäßiges Lauftraining angeboten, sodass alle Schüler:innen gut vorbereitet loslaufen konnten – von Ferne schon erkennbar an ihren hellgrünen Trikots, die der Schulverein finanziert hatte. Organisiert und begleitet wurde die Teilnahme der Kinder schließlich von Frau von Hertell (Fachleitung Sport) und Frau Dieckmann.
Nach dem erfolgreichen Debüt ist ganz klar: Ein „Team Dörpsweg“ wird auch im nächsten Jahr wieder am Start sein.

Neueröffnung: Sportpark Steinwiesenweg

Die neue Anlage im Sportpark Steinwiesenweg direkt neben dem Schulgelände ist frisch eröffnet und steht nun auch dem Sportunterricht der Schule zur Verfügung. Mit bei der Eröffnung waren zahlreiche Kinder der Schule.

Die Anlage zwischen dem großen Sportplatz und dem Schulgelände bietet eine Vielzahl von Bewegungsmöglichkeiten, darunter eine Freilufthalle, eine Kletterwand, eine Parkour-Anlage, Outdoorfitnessgeräte, eine Fitnesswiese und eine Laufbahn. Damit erweitert sich das Angebot der gesamten, seit 1984 sukzessive ausgebauten Sportanlage, zu deren weiteren Highlights unter anderem Beachsoccerplätze, eine Basket- sowie eine Beachvolleyballanlage zählen.

In der neuen Offenhalle mit einem Spielfeld von 15 x 25 m kann man an der frischen Luft, doch sicher vor Regen Ballsportarten betreiben. Stolz zeigt Jonathan (6b und aktiv beim SVE) auf die integrierten Basketballkörbe und Fußballtore. Andere Kinder hängen fröhlich an der Boulderwand. „Ich war schon oft hier“, ruft Luca (5c) im Vorbeiklettern. Wieder andere Kinder skaten teils atemberaubend auf der Skaterbahn, die unterschiedliche Schwierigkeitsgrade vereint und künftig ein Austragungsort für Weltmeisterschaften werden soll.

Mit der Eröffnung des neuen Abschnitts endete die letzte Bauphase eines Schlüsselprojekts im Fördergebiet Eidelstedt-Mitte des Rahmenprogramms Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE). Unter Federführung des Bezirksamts Eimsbüttel und des Fachamts Bezirklicher Sportstättenbau wurde die für alle frei zugängliche Anlage gestaltet, für die über 4 Mio. Euro ausgegeben wurden, zudem 80.000 Euro für eine Solaranlage auf dem Dach der Freilufthalle durch genossenschaftliche Bürgerbeteiligung. An der Entwicklung beteiligt waren insbesondere der Sportverein Eidelstedt (SVE), Kooperationspartner der Schule, aber auch Schulbau Hamburg und das Gymnasium Dörpsweg.

Der Sportpark Steinwiesenweg zählt zu den attraktivsten Sportanlagen des Bezirks. Zu  vielen weiteren, teilweise ganz überraschenden Outdoor-Bewegungsangeboten in Eidelstedt gelangt man übrigens über die Bewegungs-App „Raus“.

Sportlich zum Abschluss

Mit einem Sportfest auf den weitläufigen Sportanlagen feierte die Schulgemeinschaft den vorletzten Schultag vor den Sommerferien.

Bei idealen Temperaturen und bester Laune widmeten sich die 5. Klassen hingebungsvoll einem Brennballturnier, während sich die Teams der 6. und 7. Klassen entschlossen beim Fußball bewährten. Die 8. Klassen traten beim Streetball an, die 9. Klassen beim „Ultimate Frisbee“ und die Teams der 10. Klassen beim Beachvolleyball. Schüler:innen des 11. Jahrgangs betreuten sehr verantwortungsbewusst die Mannschaften der Unter- und Mittelstufe und fungierten als Schiedsrichter:innen. Den Abschluss bildete ein nervenaufreibendes Volleyball-Spiel, bei dem sich Schüler:innen der Oberstufe und Lehrkörper gegenüberstanden. Nachdem der erste Satz an das Lehrerteam, der zweite Satz ans Schülerteam gegangen war, gewannen den Entscheidungssatz schließlich knapp die Lehrkräfte. „Es waren gute Ballwechsel dabei“, resümierte Sport-Fachleiterin von Hertell im Anschluss, „Bälle wurden auf beiden Seiten hochgekratzt in einem actionreichen, fairen Spiel.“

Auch den Tag insgesamt bewertete sie positiv. „Es gab eine hohe Motivation, auch um den Fairplay-Award.“ Ausgezeichnet wurden bei der Siegerehrung am Ende nicht nur die Siegerteams nach Punkten (aus den Klassen 5BK/5IVK, 6d/6a, 7e, 8c, 9a/9c und 10d/10a), sondern auch die Mannschaften, deren Fairplay als besonders vorbildlich bewertet wurde (5b, 6b, 7d, 8a, 9a, 10d).

Neben Fairness und sportlichem Einsatz zeugte auch die ausdrucksstarke Klangkulisse beim Abschluss-Spiel sowie bei der Siegerehrung von einer begeisterten Beteiligung.