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Instrumente ausprobieren

Von Bastian Kerl (6a)

Im „Musiculum“ in Kiel kann man viele Musikinstrumente ausprobieren. Unsere Klasse ist gemeinsam mit Herrn Knickmann im „MusikMobil“ dorthin gefahren und wir haben bereits auf der Fahrt ein lustiges Spiel gespielt, bei dem wir echte und erfundene Musikinstrumente gesammelt haben.

Als wir dort waren, haben wir erfahren, wie man Holz- und Blechblasinstrumente unterscheidet, nämlich nicht nur durch das Material, sondern auch durch die Mundstücke: Holzblasinstrumente haben ein Rohrblatt, beim Blechblasinstrument gibt es eine Anblaskante.

Dann sind wir zum Raum mit den Blechblasinstrumenten wie der Posaune, Tuba oder dem Horn gegangen. Nach einer Pause waren wir im Raum mit den Holzblasinstrumenten. Dort gab es z.B. Fagotte und Querflöten und wir konnten uns entscheiden, ob wir ein Saxophon oder die Klarinette ausprobieren wollten. Wer keine Lust mehr hatte, konnte in den Flur gehen, in dem es ganz verrückte Instrumente gibt wie die Shrutibox, die besonders in der indischen Musik gespielt wird, oder eine „Monsterflöte“.

Das „MusikMobil“ brachte uns wieder zurück. Der Ausflug war sehr schön, weil wir viel lernen konnten und dabei Spaß hatten.

Weihnachtskonzert 2025

In einem opulenten Konzert läuteten alle Ensembles der Schule die Weihnachtszeit ein.

Aufgrund der Vielzahl der beteiligten Gruppen wurde das Programm auch in diesem Jahr in zwei Teile aufgeteilt. Den Anfang machten die Ensembles der Jahrgänge 5 und 6 mit dem Bläserkurs 5, der Juniorband, dem Unterstufenchor und dem Bläserkurs 6. Nach einer Pause konnte das Publikum den Bläserkurs 7 erleben, gefolgt vom Lehrerchor, dem Schulorchester, dem Mittel- und Oberstufenchor sowie von der neuen Bigband der Schule.

Eine Vielzahl internationaler Weihnachtslieder prägten das Programm und begeisterten das Publikum in der voll besetzten Aula. Dabei waren besinnliche Klänge etwa der Juniorband und des Orchesters zu erleben, kräftig und zunehmend auch differenziert spielende Bläserkurse, schwungvoller Kindergesang und vielstimmige Harmonien der größeren Chöre einschließlich eindrucksvoller Soli sowie ein swingender Christmas-Sound der Bigband.

Unter der engagierten Leitung der Musiklehrkräfte (Frau Mohr, Frau Lomkina, Frau Renno, Herrn Gruhn, Herrn Guizetti, Herrn Knickmann sowie Sander Kraft aus dem S1) bescherten zahlreiche Musiker:innen aller Jahrgangsstufen der Schulgemeinschaft einen eindrucksvollen und harmonischen Vorweihnachts-Abend.

Soloabend 2025

Mit ganz vielfältigen Beiträgen gestalteten Solo-Musiker:innen aller Jahrgangsstufen einen beeindruckenden Konzertabend. Bevor das Weihnachtskonzert am 10. Dezember alle Ensembles der Schule in der Aula versammelt, konnten traditionsgemäß schon einmal Solistinnen und Solisten dem Publikum ihr Können präsentieren, was nicht selten große Aufregung in anschließenden Stolz verwandelte.  

Zu hören waren beispielsweise Klavierstücke, Soloauftritte und Duette verschiedener Blasinstrumente sowie Gesang; klassische Werke, Weihnachtslieder, Pop, Rock und Songs aus verschiedenen Kulturen, etwa aus Italien und der Türkei.

Große Begeisterung im Publikum löste etwa eine brillant gespielte Chopin-Polonaise aus, die Aditya (10c) souverän am Flügel darbot. Bewegt zeigte sich das Publikum auch schon zuvor bei den mutigen und beeindruckenden Auftritten der Jüngeren, etwa der Geschwister Alexandre (5b) und Anne-Sophie (7f) mit einer Eigenkomposition. Einen kräftigen Sound gab es am Schluss: bei den Stücken von Sander (S1) am Schlagzeug sowie Mark (S3) an der E-Gitarre, die als „2 Plate“ dem Publikum die Haare aus der Stirn bliesen.

Das große Weihnachtskonzert, das nun folgen wird, umfasst wieder zwei Teile: ab 19 Uhr sind die Ensembles der jüngeren Klassen zu erleben, z.B. die Bläserkurse 5-7, nach der Pause folgen ab 20 Uhr die Instrumentalgruppen und Chöre der höheren Jahrgänge.

Musik mit Kraft

Mit Mark von Wille (Jg. 11) und Sander Kraft (Jg. 10) bekam ein neues Konzertformat im Bürgerhaus Lokstedt eine unerwartete Richtung. Die Begegnungsveranstaltung „Junge Talente im Konzert“, die Schüler:innen der Gymnasien Corveystraße, Bondenwald und Dörpsweg versammelte, verlief zunächst klassisch-gediegen. Gespielt wurden etwa Werke von Scarlatti, Neruda oder Chopin. Mit drei Stücken ihrer Band „2 Plate“ erhöhten Sander und Mark die Lautstärke in dem vergleichsweise kleinen Raum, was dem Konzert zu einem schönen weiteren Akzent verhalf.

„Alle Auftritte waren sehr engagiert und auf einem hohen musikalischen Niveau“, resümiert Sander, der sich freut, dabei gewesen zu sein. Beeindruckt von der offenen und persönlichen Atmosphäre, beschreibt er das Konzert als „eine gute Möglichkeit, sich mit anderen Jugendlichen auszutauschen.“ Angesichts des Erfolgs, den die Auftritte aus Sicht aller Beteiligten hatten, sollen die Begegnungskonzerte künftig mit ein, zwei Veranstaltungen pro Jahr etabliert werden.

Mark und Sander musizieren seit vier Jahren gemeinsam, veröffentlichten als als „2 Plate“ ihren ersten Song und rissen mit ihren Gesangs-, Schlagzeug- und Gitarreneinlagen auch bei Dörpsweg-Konzerten immer wieder das Publikum mit. Zum Üben treffen sie sich unter anderem regelmäßig während der Mittagspausen im Musikraum neben der Aula – sehr zur Freude ihrer jüngeren Fans.  

Frühjahrskonzert 2025

Wenn es beschwingt, mühelos und leicht klingt, ist oft besonderes Können im Spiel – so auch beim diesjährigen Frühjahrskonzert, bei dem alle Ensembles der Schule zu erleben waren. In zwei Teilen – gestaltet erst von den jüngeren, dann älteren Jahrgängen – wurde ein vielseitiges Programm mit Stücken aus Klassik, Rock und Pop, Musical und Filmmusik gespielt.

Die Bläserkurse der drei Jahrgänge 5, 6 und 7 unter Leitung von Frau Mohr, Frau Baake, Herrn Knickmann und Herrn Kleinlosen zeigten mit großem Einsatz, was sie jeweils schon gelernt hatten, und spielten mit viel Schwung und Kraft in zunehmend anspruchsvollen und vielstimmigen Arrangements mitreißende Stücke auf ihren Querflöten, Klarinetten, Posaunen, Trompeten und Saxophonen, begleitet von der Tuba Herrn Guizettis.

Auch die Instrumentalensembles der Juniorband unter Leitung von Herrn Gruhn im 1. Teil sowie des von Frau Mohr dirigierten Schulorchesters im 2. Teil beeindruckten das Publikum mit ihrem Können. Besondere Höhepunkte kamen außerdem von den drei Chören: dem Unterstufenchor, der mit Frau Baake und Sander Kraft (Klasse 10a) allwöchentlich Musical- und Filmsongs übt, dem Lehrerchor unter Leitung von Frau Baake mit einer hinreißenden Version von „Dream a little Dream of me“ sowie dem großen Schulchor (Leitung: Frau Baake), dessen Mitglied Emin Yilmaz (8d) einen eindrucksvollen Solo-Auftakt zum vielstimmigen, bombastischen Chorklang lieferte.

Das Publikum in der voll besetzten Aula zeigte sich begeistert von der Musik und Freude, mit der viele Schüler:innnen aller Jahrgänge in scheinbarer Leichtigkeit über sich hinauswuchsen.

Neue Klangeindrücke

Im Rahmen des Festivals „Rising Stars“ erlebte der S2-Musikkurs einen der faszinierendsten Nachwuchs-Künstler Europas, den französisch-niederländischen Bratschisten Sào Soulez Larivière: zunächst am Gymnasium Dörpsweg, dann bei einem Konzert in der Elbphilharmonie.

Gemeinsam mit einer Musikpädagogin der „Elphi“, Terhi Romu, gestaltete Larivière einen Workpshop für die von Herrn Knickmann unterrichteten Schüler:innen. Dabei nahmen sie in Vorbereitung des Konzerts an ganz unterschiedlichen musikpraktischen Gesangs- und Rhythmus-Übungen teil, die teilweise sehr anspruchsvoll waren, doch von den Kursmitgliedern entschlossen und gut bewältigt wurden. Im Anschluss konnten Schüler:innen dem Profimusiker eine Vielzahl von Fragen stellen, etwa nach seinem Berufsweg oder nach seiner Lieblingsmusik. In seiner Freizeit höre er durchaus andere Musik als die, die selbst spiele, verriet er den Jugendlichen.

Am Folgeabend besuchte der Kurs gemeinsam mit Frau Dobric-Eldic und Herrn Knickmann das Auftaktkonzert zum Festival „Rising Star“. Dabei präsentierte Larivière in Begleitung des Perkussionisten Christoph Sietzen Werke moderner Komponisten wie György Ligeti und Luciano Berio. Besonderen Eindruck bei den Schüler:innen hinterließ das Stück „Cloth“ der in New York lehrenden Komponistin Julia Wolfe, das sie eigens für Larivière und diesen Abend geschrieben hatte. Darin wurde eine live gespielte Bratschen-Spur durch acht weitere, vom Musiker im Vorfeld aufgenommene Spuren ergänzt. Zahlreiche Lautsprecher ließen das Klanggeflecht durch den Saal wandern, um das Publikum kreisen und zu Klangmassen anschwellen – eine Sinfonie mit einem Instrument.

„Das Konzert war spannend“, sagt Nelli (S2) rückblickend, „die Musik war anders, als das, was man sonst gewohnt ist. ‚Cloth‘ hat mir persönlich am besten gefallen.“