Exkursion zum Bullenhuser Damm

Die Gedenkstätte Bullenhuser Damm erinnert an 20 jüdische Kinder und mindestens 28 Erwachsene, die im April 1945, kurz vor dem Ende der NS-Diktatur, von SS-Männern ermordet wurden. Ein Besuch dort lohnt sich, berichtet ein Schüler des 10. Jahrgangs.

Von Julian Schoer (10b)

Im Rahmen einer Geschichts-Exkursion mit Herrn Hanke hatten wir die Möglichkeit, die Gedenkstätte der Kinder vom Bullenhuser Damm zu besichtigen. Die Führung wurde von einer Leiterin übernommen, die uns nicht nur die Räume zeigte, sondern auch ausführliche Präsentationen hielt.

Zuerst waren mir die Geschichte und die in diesem Haus vollzogenen Handlungen unklar, zumal das Gebäude aussieht wie eine gewöhnliche Schule. Als wir uns jedoch in den Keller begaben, besonders in die Taträume, konnte ich mir die Dinge schon besser vorstellen. Die Leiterin hielt viele Vorträge, die ich anfangs noch für uninteressant und langweilig hielt, später jedoch weckten diese auch mein Interesse, besonders am Ende der Führung, als sie die Mordszenarien ansprach, welche an diesem Ort vorgefallen sind, und erklärte, wer die Taten vollzogen hat.

Ich finde es gut, dass wir diese Gedenkstätte besuchen konnten, weil wir viele interessante Sachen erfahren haben und dafür sorgen kömnnen, dass die Opfer nicht in Vergessenheit geraten.
Insgesamt fand ich die Exkursion sehr lehrreich. Es war eine intensive Erfahrung, die mich zum Nachdenken angeregt hat und mir ein besseres Bild über die vorgefallenen Dinge gibt.