Erstmals beteiligte sich ein Dörpsweg-Team beim „STEM Racing“, jenem früher als „Formel-1 in der Schule“ bekannten Wettbewerb, bei dem gaspatronenbetriebene Mini-Rennwagen über eine 20 m lange Rennstrecke rasen. Entscheidend sind allerdings nicht nur die Reaktionszeit und Geschwindigkeit beim Rennen selbst, vielmehr geht es auch um die Konstruktion und Fertigung, einen Businessplan und die Präsentation.
Im Rahmen des Forscherkurses stellten sich (von links nach rechts) Lasse Preuß (10d), Mustafa Sameem (10c), Emmanuel Ijeh und Kyell Neitzel (10d) den Herausforderungen dieses multidisziplinären Technologie-Wettbewerbs. Mustafa übernahm dabei das Grafikdesign und stellte im Portfolio der Gruppe die Teameinteilung, Arbeitsprozesse und das Sponsoring dar, etwa mit Hinweis auf den Schulverein, der die Entwicklung großzügig unterstützt hatte. Emmanuel widmete sich der digitalen Entwicklung des Rennwagens, dessen aerodynamische Eigenschaften er gemeinsam mit Lasse zunächst am Computer testete. Kyell schließlich war für die Produktion des Mini-Flitzers zuständig, den er erfolgreich online in 3D drucken ließ.
Beim eigentlichen Regionalmeisterschafts-Rennen von 16 Teams in der Sporthalle des Matthias-Claudius-Gymnasiums zeigte die Gruppe gute Reaktionszeiten und eine herausragende Teampräsenz, erzielte andererseits weniger Punkte etwa bei der Präsentation sowie der Geschwindigkeit und landete schließlich auf dem 13. Platz. „Für das erste Mal haben wir uns wacker geschlagen“, bilanziert Frau Dr. Hegerfeldt, die die Gruppe im Forscherkurs betreute.
Dort hatten die vier Zehntklässler mit viel Begeisterung an ihrem Rennwagen gearbeitet, sich ihrer Freizeit aber auch digital ausgetauscht. „Manchmal gab es ein bisschen Chaos bei den technischen Herausforderungen“, sagt Kyell rückblickend und grinst, „aber wir hatten viel Spaß“.