Von Christin Renno (Eurpa-Profil)
Was verstehe ich und wofür habe ich Verständnis? Womit bin ich nicht einverstanden? Von Konflikten in der Familie und im Freundeskreis bis hin zur Reaktion auf populistische Meinungen – um konstruktive Kommunikation in einer pluralen Gesellschaft ging es bei einem Workshop, an dem die Schüler:innen des Wirtschafts- und Europaprofils (Jahrgang 11) teilnahmen. Der Workshop fand in Zusammenarbeit mit dem Schulz‑von‑Thun‑Institut für Kommunikation statt, wurde von der Grand‑Mère‑Stiftung finanziert und erstmals am Dörpsweg angeboten.
In drei Gruppen aufgeteilt, konnten sich die Teilnehmer:innen intensiv austauschen und praktische Übungen durchführen. Der Workshop knüpfte inhaltlich an die Begegnung mit Alfons im vergangenen Herbst an und vertiefte Bekanntes durch die Arbeit an konkret erlebten Konfliktfällen. Dabei lernten die Schüler:innen zentrale Modelle der Kommunikationspsychologie kennen und übten Perspektivwechsel sowie Dialogfähigkeit, damit Unterschiede ausgehalten und konstruktiv verhandelt werden können, ohne die eigene Haltung aufzugeben.
Drei Referentinnen des Schulz‑von‑Thun‑Instituts begleiteten die Schüler:innen durch den Tag, führten in die Modelle ein und begleiteten die Kleingruppenmoderation, wobei immer wieder Raum für Austausch und Reflexion geschaffen wurde. Ein besonderer Moment war ein überraschender Video‑Call mit Alfons. Unter großem Jubel begrüßten die Schüler:innen den Kabarettisten und freuten sich über das Wiedersehen, das die Verbindung zwischen früheren Begegnungen und den aktuellen Workshop‑Erfahrungen stärkte.
Ergebnisse und Eindrücke aus dem Workshop werden nun in einer Auswertungsrunde zusammengetragen, in der das Gelernte reflektiert und mögliche nächste Schritte für den Schulalltag besprochen werden.