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Anmeldung für die 5. Klasse

In der Woche vom 02.02. bis 06.02.2026 findet in Hamburg die nächste Anmelderunde für den zukünftigen 5. Jahrgang statt. Wir freuen uns wieder auf viele tolle Kinder, die am Gymnasium Dörpsweg angemeldet werden!

Wenn Sie Ihr Kind bei uns anmelden möchten, bitten wir Sie, telefonisch einen Termin für das Anmeldegespräch zu vereinbaren. Sie erreichen unser Schulbüro unter der Nummer:
040 / 428 96 36-0

Es ist schön, wenn auch nicht zwingend, wenn Ihr Kind zu dem Gespräch mitkommt. Viele Grundschulen erlauben das freundlicherweise auch. Selbstverständlich ist es aber ebenfalls möglich, dass Sie als Erziehungsberechtigte:r ohne Ihr Kind erscheinen.

Zu folgenden Zeiten führen wir die Anmeldegespräche:

  • Montag, 02.02.2026, 8:00 bis 18:00 Uhr
  • Dienstag, 03.02.2026, 8:00 bis 16:00 Uhr
  • Mittwoch, 04.02.2026, 8:00 bis 16:00 Uhr
  • Donnerstag, 05.02.2026, 8:00 bis 16:00 Uhr
  • Freitag, 06.02.2026, 8:00 bis 14:00 Uhr

Wir benötigen folgende Unterlagen von Ihnen:

  1. unser Anmeldeformular – bitte schon ausgefüllt,
  2. die letzten beiden Grundschulzeugnisse als Kopie,
  3. das von allen Erziehungsberechtigten unterschriebene Anmeldeformular, das die Grundschule ausgibt,
  4. die Schulform-Empfehlung der Grundschule,
  5. eine Meldebestätigung oder die Ausweiskopie einer:s Erziehungsberechtigten.
  6. Ferner freuen wir uns, falls vorhanden, über ein Passfoto des Kindes.

In den Anmeldegesprächen früherer Jahre sind immer wieder Fragen zu folgenden Themen aufgetreten:

  • Freundeswünsche:
    Wenn Ihr Kind mit ein bis zwei befreundeten Kindern gemeinsam die 5. Klasse besuchen soll, berücksichtigen wir dies gerne bei der Klassenzusammensetzung. Nennen Sie uns die entsprechenden Namen einfach im Anmeldegespräch.
  • Unterstufenprofile:
    Jedes Kind kann – muss aber nicht – einen der freiwilligen Wahlkurse der Unterstufe wählen. Einen Überblick über die Unterstufenprofile finden Sie hier.
  • Wahrscheinlichkeit der Aufnahme:
    Nicht ein früher Zeitpunkt der Anmeldung ist entscheidend für die Aufnahme, sondern (im Fall der Fälle) die Länge des Schulwegs. In den letzten Jahren hatten wir das Glück, alle Kinder mit dem Erstwunsch Gymnasium Dörpsweg und Hamburger Meldeadresse bei uns aufnehmen zu können. Natürlich können wir nicht in die Zukunft schauen, sind aber auch für dieses Jahr optimistisch – dank unserer großzügigen räumlichen Voraussetzungen, die es uns in den letzten Jahren ermöglicht haben, bei Bedarf auch über eine Vierzügigkeit hinaus Schüler:innen aufzunehmen.

Die Rückmeldungen über die Anmeldung erfolgen in Hamburg in der Regel Mitte April.

Vor den Sommerferien lernen sich unsere künftigen 5. Klassen im Rahmen eines Kennenlernnachmittags schon einmal kennen. 

Wenn Sie Interesse an einer telefonischen Beratung haben, melden Sie sich gerne per Mail bei Herrn Binder (florian.binder@gd.hamburg.de) und geben Sie in Ihrer Mail freundlicherweise Ihre Telefonnummer an.

Zu folgenden weiteren häufig angesprochenen Themen finden Sie Einträge auf unserer Homepage:

Publikationen wie unsere Schulbroschüre sind auf unserer Homepage ebenfalls hinterlegt.

Leben in der DDR: Gespräch mit Angélque und Andreas Kästner

Begegnungen mit Zeitzeugen können von unschätzbarem Wert sein, da sie über die Vermittlung geschichtlichen Wissens hinaus vielschichtige, teils unmittelbar emotionale Einblicke in Lebenszusammenhänge aus anderen Zeiten ermöglichen. Was prägte eigentlich eine Jugend in der DDR? Von einer intensiven Begegnung berichtet ein Schüler des 12. Jahrgangs:

Von Umut Brieskorn (S4)

Im Rahmen des Geschichtsunterrichts durften die Schüler:innen des Kunst-Geschichte-Profils in Begleitung von Herrn Hanke an einem besonderen Zeitzeugengespräch teilnehmen: Angélique und Andreas Kästner, ein Hamburger Autorenpaar, besuchte unsere Schule, um den Schüler:innen einen persönlichen Einblick in ihre außergewöhnlichen Lebens- und Berufserfahrungen zu geben. 
Sie berichteten über ihre Lebenswege und erzählten, wie sie diese in ihre literarischen Werke einfließen lassen. 

Angélique Kästner ist Psychologin und Psychotherapeutin mit eigener Praxis. Sie arbeitete viele Jahre in der Psychiatrie und war lange ehrenamtlich im Kriseninterventionsteam tätig, wo sie Menschen unmittelbar nach traumatischen Erlebnissen unterstützte.

Andreas Kästner, geboren in Wismar und aufgewachsen in Rostock, schilderte eindrücklich seine Jugend in der DDR. In Rostock erfuhr er schon in jungen Jahren die allgegenwärtige staatliche Kontrolle des DDR-Systems, die er den Schüler:innen offen näherbrachte. Nach seiner Ausbürgerung verließ er die DDR und zog nach Hamburg, wo er später bei der Wasserschutzpolizei im Hamburger Hafen arbeitete.

Als Autorenpaar führen sie ihre beiden Kompetenzen zusammen: Während Andreas Kästner seine Erfahrungen aus Leben und Beruf einbringt, ergänzt Angélique Kästner dies mit ihrem psychologischen Verständnis. Zusammen schreiben sie die Krimireihe „Tatort Hafen“, die im Hamburger Hafen spielt und durch ihre Authentizität überzeugt.

Beide berichteten uns nicht nur von ihren literarischen Werken, sondern auch von persönlichen Erfahrungen aus der Vergangenheit Andreas Kästners: von seiner Jugend in der DDR, die geprägt war von staatlichen Jugendorganisationen wie den Jungpionieren und der FDJ, welche schon früh politische Inhalte und Ideologien an Jugendliche heranführten und als Mittel genutzt wurden, um die Loyalität gegenüber dem Staat zu fördern. 

Besonders eindrücklich für die Schüler:innen waren die Schilderungen zur eingeschränkten Freiheit. Reisefreiheit existierte kaum, der Zugang zu Musik oder Produkten aus dem Westen war stark begrenzt. Andreas Kästner berichtete aus eigener Erfahrung, dass jene Westprodukte, die er persönlich besaß, konfisziert oder auf der Stelle zerstört werden mussten. Man habe „auf Linie sein“ sein müssen, um nicht von der so genannten Volkspolizei als Störfaktor erachtet zu werden. Dies bedeutete, sich anzupassen und möglichst nicht aufzufallen.

Ein weiterer heute undenkbarer Aspekt für die Schüler:innen war die Zuweisung von Berufen und Ausbildung durch den Staat. Zwar war Andreas Kästner in der Lage, seinen Wunschberuf als Matrose zu ergreifen, durch familiäre Umstände jedoch sah es in der Gruppe seiner engen Freunde anders aus. Über den Einfluss, den sie auf sein Leben genommen haben, berichtete Andreas Kästner ebenfalls. Sie finden zudem in den Werken Kästners eine zentrale Bedeutung.

Ein wichtiger Bestandteil des Gesprächs betraf die Rolle der Staatssicherheit. Herr Kästner berichtete offen darüber, wie die Stasi versuchte, Menschen nicht nur zu überwachen, sondern gezielt zu verunsichern und gegeneinander auszuspielen.  So erreichte das Zeitzeugengespräch seinen Höhepunkt, als Andreas Kästner über die persönliche Erfahrung damit schilderte, was als „Zersetzung“ bezeichnet wurde. Das Vorgehen der Stasi zielte darauf ab, Vertrauen zu zerstören, Beziehungen zu belasten und Betroffene psychisch zu destabilisieren. Besonders erschütternd war die Erkenntnis, dass selbst sein engster Freund als inoffizieller Mitarbeiter für die Stasi tätig war.

Die Schüler:innen hörten aufmerksam zu und stellten zahlreiche Fragen. Besonders deutlich wurde dabei, wie schwer es ist, sich ein Leben unter solchen Bedingungen vorzustellen und wie wichtig Zeitzeugengespräche sind, um historische Zusammenhänge nachvollziehen zu können.

Der Besuch von Angélique und Andreas Kästner machte ihre Geschichte auf eindrucksvolle Weise greifbar und zeigte, dass die DDR nicht nur ein politisches System war, sondern ein Alltag, der von Kontrolle und Zersetzung geprägt war.
Des Weiteren regte das Gespräch dazu an, über den Wert von Freiheit, Vertrauen und demokratischen Grundrechten nachzudenken, die heute selbstverständlich erscheinen, es aber nicht immer für jeden waren.

Wir danken Angélique und Andreas Kästner herzlich für ihren Besuch und die Einblicke, die weit über den Geschichtsunterricht hinausgehen.

Journée franco-allemande 2026

Den Deutsch-Französischen Tag, zentrales Eckdatum der europäischen Geschichte, feierte die Schulgemeinschaft der Europaschule Gymnasium Dörpsweg auch in diesem Jahr gut gelaunt und mit vielen Aktivitäten.

Organisiert von der Fachschaft Französisch, gab es in der Frühstückspause auf dem Schulhof ein von Französischkursen gemeinsam gerapptes Lied, Schmink-Aktionen, Plakate, Infotafeln, Flaggen – und dann natürlich Crêpes. Diese wurden von engagierten Französischlerner:innen des 10. Jahrgangs gemeinsam mit Frau Haller gebacken und in die Klassen gebracht, wodurch sich das aus früheren Jahren bekannte Gedränge elegant vermeiden ließ.

Französischschüler:innen höherer Jahrgänge informierten im mittleren Stundenblock die jüngeren Jahrgänge über die besondere Bedeutung des Deutsch-Französischen Tages. So erinnert die „Journée franco-allemande“ an die Unterzeichnung des Elysee-Vertrags aus dem Jahr 1963 und damit an die herausragende Bedeutung der deutsch-französischen Freundschaft. Diese gilt vielen als Motor unseres friedlichen, kooperativen europäischen Zusammenhalts sowie der Partnerschaft beider Länder in vielen Bereichen, darunter der Wirtschaft, Kultur und Bildung.

„Es war schön, die Freude in all den Gesichtern zu sehen“, bilanzierte die Französisch-Fachleiterin der Schule, Julia Margedant, im Anschluss, „der Tag hatte etwas sehr Verbindendes und die Stimmung war richtig gut, es hat großen Spaß gemacht, so habe ich es von vielen Seiten gehört.“ Auch das kühle Winterwetter konnte der guten Laune nichts anhaben. Und wer sich nach mehr Wärme sehnt, kann für die nächsten Ferien ja schon einmal einen Ausflug an die südfranzösische Côte d‘Azur ins Auge fassen.

Kids in motion

Seit Jahren arbeitet der IVK-Bereich des Gymnasiums Dörpsweg mit Westwind Hamburg e.V. zusammen, einer Fahrradwerkstatt, die sich zur Aufgabe gesetzt hat, besonders Bedürftigen mehr Mobilität zu ermöglichen. Das Team unter der Leitung von Mitbegründer Christian Großeholz bereitet alte Fahrräder wieder auf und verkauft sie zu einem günstigen Preis an Menschen, die sich ein eigenes Fahrrad sonst nicht leisten könnten. Aber auch für Schulklassen gibt es mit dem Programm „Kits in Motion“ ein Angebot, bei dem Schüler:innen an Reparaturworkshops, begleiteten Fahrradtouren oder Verkehrstrainings teilnehmen können – ein Angebot, das die IVK der Schule regelmäßig wahrnehmen. Die Klassenlehrerin der IVK 7/8 berichtet:

Von Susanne Kathary

Rechtzeitiges Bremsen, das Umfahren von Hindernissen und das Beachten von Verkehrsschildern wurden Gegenstand unseres jüngst besuchten Workshops, der von Paul Anton, dem 1. Vorsitzenden des Vereins, durchgeführt wurde: „Mit dem Roller kann man unheimlich viele Fertigkeiten trainieren, ohne dass man gleich aufs Rad steigen muss – Gleichgewicht, räumliche Orientierung, Motorik, Koordination, Timing, Körperkontrolle und nicht zuletzt auch der Umgang mit Verkehrsregeln,“ schwärmt er, und stellt nebenbei Verkehrshütchen für einen Slalom auf.

Begeistert sind auch die Schüler:innen, die trotz eisiger Kälte die Hütchen elegant umschiffen und es genießen, mal nicht vor den Deutschbüchern sitzen zu müssen: „Wir lernen wichtige Regeln kennen, aber wir fühlen uns auch sehr frei auf dem Roller“, so Mustafa, der am liebsten im Anschluss noch eine Radtour machen würde.

Ihre Deutschkenntnisse können die Schüler:innen dann schließlich auch noch nutzen. Beim Blick in die Werkstatt benennen sie die Bestandteile eines Fahrrads und prüfen, ob alle Räder vollständig sind. Sie zu reparieren, werden sie ein anders Mal lernen.

Nebenbei gaben die deutschlernenden Dörpswegschüler:innen übrigens Interviews – möglicherweise ihre ersten Pressegespräche auf Deutsch – denn diesmal begleitete uns Robert Beutner, Social-Media-Beauftragter der ARD. Beutner war gekommen, um Content für die Social-Media-Kanäle der Deutschen Fernsehlotterie zu erstellen. Von dieser erhält Westwind Hamburg e.V. finanzielle Unterstützung, sodass die Workshops und Aktivitäten kostenfrei bleiben können.

Organisator Christian Großeholz freut sich schon auf die nächste Kooperation mit dem Dörpsweg: „Lasst uns mal wieder eine Radtour machen – dann könnt ihr gleich eure neuen Skills austesten!“ Geplant ist die Radtour im Mai. Bis dahin sollten dann auch die Temperaturen wieder fahrradfreundlicher sein. Die fertigen Beiträge kann man demnächst auf den Social-Media-Accounts der Deutschen Fernsehlotterie aufrufen.

Nähere Informationen der gemeinnützigen Initiative, die im letzten Jahr noch von Olaf Scholz im Bundeskanzleramt ausgezeichnet wurde, finden Sie hier.

Roboterbau im Team

Mit einem beachtlichen Erfolg starteten fünf Neuntklässler in die „First Lego League“. Nach nur wenigen Wochen der Vorbereitung beteiligten sich Noel Armeke, Leopold Bauer, Niklas Hoff, Luc Watermülder und Johannes Zeller (9c) am Regionalwettbewerb beim Campus Schnelsen.

Bis zur letzten Minute hatten sie an ihren Präsentationen gefeilt sowie an ihrem Lego-Roboter, der verschiedene Aufgaben auf einem Parcours in bestimmter Zeit schaffen musste. Dabei bewiesen sie Zusammenhalt und lösungsorientiertes Denken im Team.

Das Ergebnis waren vier Urkunden: eine Teilnahmeurkunde sowie je eine Nominierung für das Roboterdesign,  die gemeinsame Forschung sowie die Grundwerte. Diese letzte Kategorie ist eine Art  Herzstück des Wettbewerbs, werden doch Kompetenzen in den Bereichen Entdeckung, Innovation, Wirkung, Teamwort und Spaß bewertet. Und für diese Kategorie wurde die Mannschaft am Ende mit dem begehrten Preis ausgezeichnet.

Den Spike-Roboter und die Teilnahme hatte der Schulverein finanziert. Fachlich unterstützt wurde das Team von Frau Dr. Schirmer. Und die zeigte sich am Ende mächtig stolz auf die fünf Nachwuchsforscher: „Das war eine grandiose Teamleistung der Schüler!“

Lebensmittelanalysen im Schullabor

Bei der Analyse von Lebensmitteln kann man bereits als Schüler:in mitmachen: im Rahmen des Chemie-Schullabors an der Uni Hamburg. Ob sich der Besuch lohnt, verraten zwei Schülerinnen des 11. Jahrgangs:

Von Ela Aydoğdu und Iona Gherasimenco und  (S1)

Im Rahmen einer Exkursion haben wir, der Biologiekurs des S1, in Begleitung von Frau Dr. Schirmer das Chemie-Schullabor „Molecules & Schools“ der Universität Hamburg besucht und an dem Modul „Lebensmittelanalytik“ teilgenommen.

Gleich zu Beginn wurden wir nett willkommen geheißen und haben einem informativen Vortrag über den Vorgang der Lebensmittelanalytik und ihrer Bedeutung gelauscht.

Im Anschluss ging es in das Labor, natürlich erst, nachdem wir mit den Sicherheitsvorkehrungen bekannt gemacht worden waren. Wir haben mit der Unterstützung junger Biologie- und Chemiestudenten Versuche zur Fleischanalytik durchgeführt.

Nach der langen Mittagspause haben wir unsere Ergebnisse untereinander verglichen und gemeinsam besprochen. Bei Fragen standen die Studierenden jederzeit zur Verfügung.

Besonders angenehm fanden wir die Entspanntheit im Umgang, ohne dass wir uns bei den Versuchen gehetzt oder gelangweilt gefühlt hätten, es war eine wirklich schöne Erfahrung. Der praktische Teil hat unser Wissen noch einmal vertieft. Wenn man etwas gemacht hat wusste man direkt, warum man das macht. In der Theorie wird einem das nicht wirklich so klar wie in der Praxis.

Wir würden diese Exkursion auf jeden Fall weiterempfehlen!