Archiv der Kategorie: Allgemein

KI für den Italienisch-Unterricht von morgen

Wie lässt sich die Nutzung künstlicher Intelligenz für den Italienisch-Unterricht nutzen? Das Gymnasium Dörpsweg wird sich als „Associated Partner“ an einem von Erasmus+ geförderten Projekt beteiligen, das KI für den schulischen und universitären Unterricht optimieren soll: DAI, „Developing an Al-assisted Italian Language Teaching and Learning System“.

Dabei werden im Rahmen eines Kurses für Schul- und Uni-Lehrkräfte Anregungen und Instrumente bereitgestellt, bei denen künstliche Intelligenz in die Unterrichtspraxis integriert wird. Neben Lehrkräften des Gymnasiums Dörpsweg – dem einzigen Gymnasium Norddeutschlands mit Italienisch als zweiter Fremdsprache – werden Italienisch-Professoren und -Dozenten zahlreicher Universitäten beteiligt sein, etwa der Unis Hamburg, Frankfurt, Malta, Perugia, Novi Sad, Skopje und Budapest. 

Das Projekt wurde initiiert von Prof. Jacopo Torregrossa (Universität Frankfurt), Prof. Letizia Cinganotto (Università per Stranieri di Perugia) und Prof. Luigi Andriani (Uni Hamburg) – nähere Informationen finden Sie hier.

Turniersiege

Von Tom Bergmann (Fachbereich Sport)

Erstmals nahmen zwei Mannschaften des Gymnasiums Dörpsweg am Fußballturnier des Goethe-Gymnasiums teil, und das mit Erfolg: Nach Hin- und Rückspielen gegen die Gastgeberschule und die Stadtteilschule Lurup konnten sich sowohl das Team aus den Jahrgängen 7 – 9 als auch das aus den 10. – 12. Klassen als Gesamtsieger durchsetzen.

Dabei ließ das ältere Team keine Zweifel am Gesamtsieg aufkommen und setzte sich souverän mit vier Siegen aus vier Spielen durch.

Spannender ging es beim jüngeren Team zu. Nach zwei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage ergaben sich sowohl die gleiche Punktzahl als auch die gleiche Tordifferenz wie für das Goethe-Gymnasium. Da das Dörpsweg-Team allerdings den direkten Vergleich für sich entscheiden konnte, stand auch bei den jüngeren Jahrgängen schließlich das Gymnasium Dörpsweg auf Platz 1.
So konnte man am Ende eine große gemeinsame grün-weiße Jubeltraube auf dem Platz feiern sehen.

Unterstützt wurde die Veranstaltung vom Schulsprecher:innen-Team des Goethe-Gymnasiums durch die Organisation des Turniers, vom Dörpsweg-Schulsprecher:innen-Team durch die Anmeldung und Organisation der Teams und durch den Schulverein für das Sponsoring der neuen Schultrikots.

Zu Besuch bei den Dörpsweg-Bienen

Von Mareen Degebrodt
(Beauftragte für Umweltschule und Nachhaltigkeitsprojekte)

Die Bienen hatten den Honigraum im Bienenstock bereits gut gefüllt, als die Klasse 2a der Grundschule Lohkampstraße zu Besuch kam, um sich die Arbeit der Bienen zusammen mit Mitgliedern unserer Imker-AG anzusehen.

Die Kinder hatten das Thema Biene zuvor im Sachkundeunterricht behandelt, so dass sie das Einstiegsquiz „Rund um die Biene“ mit Leichtigkeit meisterten. Anschließend arbeiteten die Kinder in Gruppen weiter. Einige schlüpften in die Imkeranzüge, die uns von der Grundschule Rungwisch zur Verfügung gestellt worden waren, während andere die Zusammenhänge zwischen Bau und Funktion eines Bienenstocks mit dem Binokular erforschten.

Dabei erkannten die Schüler:innen das Sammelbein der Bienen, ihren Körperbau und die Facettenaugen – Inhalte des Sachkundeunterrichts – sehr gut wieder.

Draußen beobachteten die anderen das geschäftige Treiben im Bienenstaat und sahen die Unterschiede zwischen Arbeiterinnen, Drohnen und der Königin.

Soheyl, Amir (9a) und Helene (9d) leiteten die jüngeren Schüler:innen an und trugen maßgeblich zum Gelingen der gemeinsamen Veranstaltung bei. Nach getaner Arbeit verkosteten alle zusammen den Dörpsweg-Honig direkt aus dem Honigrähmchen – das Fazit der Kinder: „lecker!“

Einen Beitrag mit Eindrücken auf Homepage der Grundschule Lohkampstraße finden Sie hier.

Ganztagsraum renoviert

Von Martina Braun (Beauftragte für Raumgestaltung)

In den letzten Wochen wurde an unserer Schule nicht nur gelernt, sondern auch gestrichen und dekoriert: Der Ganztagsraum – vormittags die „pädagogische Insel“ – bekam ein komplettes Make-over. Das Projekt konnte dank der großzügigen Unterstützung des Schulvereins umgesetzt werden. Umgesetzt wurde es von engagierten Schülerinnen der 5. Klassen gemeinsam mit der AG Task Force, die sich einen ganzen Tag lang als Handwerker:innen betätigten.

Und das war auch nötig: Der Raum war ein Relikt vergangener Zeiten mit älterem Anstrich und Ecken, die nicht mehr alle gleichermaßen für Wohlfühlstimmung sorgten. Zuerst wurde geputzt, wobei sich Tuana (7b) und Milena (7d) mutig der Ecke bei den Mülleimern annahmen. Als endlich alles vorbereitet war, konnten die Farbrollen geschwungen werden. Die Fünftklässlerinnen kümmerten sich um den Fensterbereich, der nun in einem hellen Cremeweiß erstrahlt. Die anderen Wände wurden in einem sanften Grün gestrichen. Kimia und Pia (8c), erfahrene Profis der AG Task Force, achteten darauf, dass an den Wänden genau und sauber gearbeitet wurde.

Danach kümmerte sich das Team um die Dekoration. Tierposter und Blättergirlanden verbreiten ein wenig Dschungelfeeling und der Raum wirkt nun hell und einladend – ein Ort, an dem man gerne Zeit verbringt. Die Schüler:innen fühlen sich seither deutlich wohler und chillen besonders gerne auf dem gemütlichen Sofa mit den schönen neuen Kissen.

Auch Dave Rahimi, Betreuer der pädagogischen Insel, freut sich über die Umgestaltung. Eine kleine Einschränkung gab es zwar: Das Schlangenposter musste weichen. Stattdessen hängen dort nun freundliche Rehe, mit denen Dave allerdings viel lieber sechs Stunden in einem Raum verbringt.
Mit großem Einsatz, viel Kreativität und guter Laune wurde aus dem bisherigen Raum ein echter Lieblingsort.

Wenn du auch Lust hast, die Schule zu verschönern und Räume zu gestalten, komm gerne in die AG Task Force! Wir treffen uns dienstags von 15:35 bis 17 Uhr vor dem Konferenzraum gegenüber der Lehrmittelsammlung.

Big Challenge: Excellent results

Die diesjährigen Ergebnisse beim Englisch-Wettbewerb „The Big Challenge“ sind herausragend – und weit über dem Durchschnitt der Teilnehmer:innen Hamburgs und Deutschlands.

Während die Fünftklässler:innen im Schnitt auf Landes- und Bundesebene 204 Punkte schafften, kamen die Dörpsweg-Teilnehmer:innen durchschnittlich auf 227 Punkte.

Noch weiter reicht die Differenz im Jahrgang 6: 224 Punkte bundesweit und 232 Punkte landesweit stehen einem Dörpsweg-Durchschnitt von 269 Punkten gegenüber. Auch im Jahrgang 7 gab es deutschlandweit durchschnittlich 226 Punkte, am Dörpsweg hingegen 259 Punkte.

88 Dörpsweg-Schüler:innen der Jahrgänge 5-9 hatten sich den teils einfacheren, teils anspruchsvollen Aufgaben zu Grammatik, Wortschatz, Aussprache, Leseverstehen und Landeskunde gestellt.

„Ich freue mich sehr über das ausgezeichnete Abschneiden der Kinder und Jugendlichen“, unterstreicht Martin Hanke, der als Beauftragter für Begabtenförderung die Teilnahme am Dörpsweg organisiert hatte.
„Ich hätte nicht gedacht, dass ich das so gut hinbekomme“,  sagt Nikita Volkov (5a), der zusammen mit Zeynep Aksu (5d) in seinem Jahrgang den ersten Platz auf Schulebene erreichte und von der Big-Challenge-Organisation nun eine Powerbank und eine Medaille erhält. „Bei den Aufgaben war alles sehr klar, am Anfang fanden meine Freunde und ich die Aufgaben noch leicht, aber am Ende wurde es immer schwerer.“

Auch Milla Lorentzon (7d) freut sich über ihre Platzierung: den 3. Platz sogar auf Länderebene, wofür sie mit Bluetooth-Lautsprechern und einem Pokal geehrt wird. „Die Challenge hat richtig Spaß gemacht“, sagt sie, „das Angebot und den Ablauf finde ich sehr gut.“

Vielleicht auch vor dem Hintergrund zahlreicher weiterer Sonderpreise, die erst noch bekannt gegeben werden, könnte es auch im nächsten Schuljahr wieder eine ähnlich hohe Beteiligung freiwilliger Challenge-Teilnehmer:innen geben.

Zu Besuch beim Chemie-Konzern Merck

Einen Blick hinter die Labortüren der Forschung, Produktion und Qualitätskontrolle konnten Oberstufenschüler:innen des 11. Jahrgangs bei ihrem Besuch des Hamburger Merck-Standorts werfen. Der Praxistag, den auch schon Schüler:innen des vorausgehenden Jahrgangs erlebt hatten, wurde in Kooperation mit dem Nachwuchscampus der Technischen Universität Hamburg (TUHH) organisiert. Das Programm ist Teil der MINT-Förderung und Berufs- und Studienorientierung. Zwei Teilnehmerinnen des Global-Lokal-Profils berichten von ihren Eindrücken:

Von Jasmin und Marla (S2)

Das Biologie- und Chemie-Profil des 11. Jahrgangs unternahmen gemeinsam mit ihren Lehrkräften Frau Degebrodt und Frau Hegerfeldt einen Ausflug zum Unternehmen Merck. Der Hamburger Standort in Harburg hat sich unter anderem auf die Qualitätsprüfung chemischer Stoffe spezialisiert. Vor Ort bekamen wir zunächst einen Überblick über das Unternehmen in Form einer Präsentation. Anschließend erhielten wir eine Führung durch den gesamten Standort. Von der Lagerung der Stoffe über verschiedene Verfahren zur Qualitätsprüfung bis hin zum Verpacken und Versenden der Waren, sowohl national als auch international, konnten wir als Gruppe die einzelnen Schritte gut nachvollziehen.

Nach der Führung lernten wir ein chemisches Verfahren nicht nur theoretisch kennen, sondern konnten es auch selbst durchführen: die Chromatographie. Unser Ziel war es, ein Stoffgemisch in seine einzelnen Bestandteile zu trennen und sichtbar zu machen.

Dafür bauten wir zunächst eine Säule auf. In ein glasartiges, sanduhrförmiges Gefäß gaben wir unten Watte als Filter und darüber Kieselgelpulver. Anschließend nutzten wir verschiedene Alkoholgemische als Lösungsmittel.

Nachdem wir das Stoffgemisch oben aufgetragen hatten, wurde schnell deutlich, wie effektiv die Methode ist: Während die Flüssigkeit durch das Kieselgel lief, trennten sich die Bestandteile sichtbar auf. Es entstanden vier klar unterscheidbare Phasen in gelb, rosa, blau und einem dunklen Grünblau.

Im nächsten Schritt untersuchten wir diese getrennten Stoffe genauer. Wir trugen sie auf eine Kieselgelplatte auf und stellten diese in ein Lösungsmittel. Je nachdem, wie weit die einzelnen Farben wanderten, konnten wir Rückschlüsse auf ihre Polarität ziehen.

Abschließend betrachteten wir die Ergebnisse unter einer UV-Lampe, wodurch weitere Details sichtbar wurden. Das Experiment hat uns gezeigt, wie sich komplexe Stoffgemische in ihre einzelnen Bestandteile trennen lassen. Auch wenn wir in der Schule schon viele Versuche machen, war es spannend, das Ganze einmal unter anderen Bedingungen auszuprobieren.

Wir fanden den Besuch sehr eindrucksvoll und haben gerne an der Kooperation zwischen dem Gymnasium Dörpsweg und dem Unternehmen Merck teilgenommen. Umso trauriger sind wir darüber, dass der Standort, den wir besuchen durften, am Ende des Jahres geschlossen wird und unsere Folgejahrgänge diese Möglichkeit nicht mehr haben werden.