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Erster Florenz-Austausch

Erstmals führte der Italien-Austausch der Schule nicht nach Genua, sondern nach Campi Bisenzio, jenem charmanten Vorort von Florenz, in dem sich unsere neue Partnerschule befindet: das Istituto Comprensivo Montalcini.

Unterstützt vom EU-Programm Erasmus+ machten 19 Dörpsweg-Schüler:innen des 8. Jahrgangs in Begleitung von Frau Windzio und Frau Manna sehr positive Austauscherfahrungen in der Toskana. Zwei Teilnehmerinnen berichten:

Von Clara und Alessa (8d)

Am Sonntag sind wir alle sehr herzlich von unseren italienischen Gastfamilien in Empfang genommen. Der erste Tag in Italien war sehr erlebnisreich: Am frühen Morgen haben wir gemeinsam das typisch italienische Frühstück in der Schule unserer Austauschpartner genossen. Kurz darauf sind wir mit dem Bus in die Innenstadt von Florenz gefahren und haben die Stadt mit vielen historischen Gebäuden besichtigt.

Auch der nächste Tag war sehr interessant, da wir uns die toskanische Stadt Lucca angesehen haben. Wir sind u.a. auf der Mauer von Lucca spazieren gegangen, die ca. 4 km lang ist.

Am Mittwoch haben wir eine sehr bedeutende naturwissenschaftliche Universität besucht und uns über eine Präsentation, einen Escape Room zum Klimawandel und einen Einblick in das Wetterstudio, sehr gefreut.

Auch der Donnerstag war äußerst ereignisreich, da wir die Ehre hatten, mit der stellvertretenden Bürgermeisterin über den Schüleraustausch zu reden. Außerdem waren wir in einem archäologischen Museum und haben etwas über die Etrusker gelernt, ein antikes Volk, das vor den Römern in Mittelitalien lebte, vor allem in der Region Etrurien (heute hauptsächlich Toskana, Teile von Umbrien und Latium).

Den darauffolgenden Tag verbrachten wir in der italienischen Schule. Diese ist nicht so modern wie unsere, dennoch ist sie sehr hübsch gestaltet. Wir hatten Unterricht in den Klassen unserer Austauschpartner und haben Spiele zum Thema Klima gespielt. Auch das Istituto Comprensivo Montalcini setzt sich, ähnlich wie das Gymnasium Dörpsweg, für Umwelt und Nachhaltigkeit ein.

Den letzten Tag in Pisa haben wir sehr genossen, da wir noch einmal viel Zeit mit den Familien, aber auch mit Freunden verbringen konnten.
Nach einem traurigen Abschied und einer langen Heimreise sind wir am späten Sonntagabend wieder zu Hause angekommen.

Der Florenz-Austausch war für uns eine einmalige und wunderschöne Erfahrung und wir sind sehr dankbar, daran teilgenommen zu haben.

Finnland-Austausch

Auslandsaufenthalte eröffnen neue Horizonte, stärken die Selbstständigkeit, Sprachkompetenz und das interkulturelle Verständnis. In Zeiten globaler Herausforderungen sind solche Erfahrungen ein besonderer Schlüssel zum Zusammenhalt und zur Zukunftsfähigkeit in Europa. Möglich werden auch individuelle Auslandsaufenthalte vielfach durch das EU-Prgramm Erasmus+.
Doch was bewirkt ein Auslandsaufenthalt im Einzelfall wirklich? Eine Schülerin berichtet von ihren Erfahrungen:

Von Lena Hanusch (10b)

Im Winter war ich mit Erasmus+ in Finnland. Durch einen Aushang in der Schule und die Ermutigung eines Lehrers habe ich mich für eine Bewerbung entschieden. Zu meinem Glück wurde ich ausgewählt und hatte die einzigartige Chance, nach Finnland zu reisen. Durch Erasmus+ musste ich keine Kosten übernehmen und wurde sogar zusätzlich zur Kostenübernahme noch finanziell unterstützt. 

In Finnland bin ich auf eine finnische Schule gegangen und habe dort viele neue Menschen kennengelernt. Finnland ist, wenn es um die Digitalisierung geht, schon sehr weit entwickelt. Genau das konnte ich im Schulalltag beobachten. Die Bücher waren, anders als bei uns auf der Schule, online auf einem Computer erhältlich sowie ebenfalls der Großteil der Aufgaben. Auch dem Unterricht konnte ich ohne finnische Sprachkenntnisse gut folgen. In meiner Zeit in Finnland habe ich feste Kurse belegt und dort auch an Projekten und Ausflügen teilgenommen. Ich wurde sehr gut von meinen Mitschülern und den zuständigen Lehrern in den Schulalltag integriert. 

In meiner Freizeit hatte ich die Chance, Finnland auf eine Art kennenzulernen, die während einem normalen Urlaub gar nicht möglich ist. Auch über Schnee und das skandinavische Wetter konnte ich mich freuen. Die meisten Eintritte in finnischen Museen sind für Schüler frei. In den Genuss der traditionellen finnischen Sauna bin ich auch regelmäßig gekommen, da meine Gastfamilie, wie fast alle Finnen, eine Sauna im Haus hat.

Mir ist aufgefallen, dass die Menschen in Finnland allgemein eher offen und freundlich sind. Auch war ein starker Unterschied, dass in Finnland fast alle Restaurants Buffets anbieten. Auch wenn Helsinki eine Hauptstadt ist, war es dort weniger belebt und hektisch. Es war insgesamt viel herzlicher und wärmer und eine schöne Abwechslung zum Hamburger Stadtleben.

Im Rahmen des Austausches habe ich mit einer Gruppe von Austauschschülern einen eintägigen Ausflug nach Estland unternommen. Dort konnte ich die Hauptstadt Tallinn mit den anderen Schülern erkunden. 

Ich habe viel durch den Austausch mitgenommen und konnte einige neue Freundschaften mit Menschen aus diversen Ländern schließen. Durch den Aufenthalt bin ich eigenständiger und mutiger geworden und würde jedem ans Herz legen, diesen Schritt auch zu wagen.

Von Papanasi zu Franzbrötchen

Zum zweiten Mal fand ein Austausch zwischen Schüler:innen der Oberstufe aus dem rumänischen Sibiu (Hermannstadt) und dem Gymnasium Dörpsweg statt. Letztere waren vor den Sommerferien ans Brukenthal-Gymnasium gereist und empfingen nun ihre rumänischen Gäste in Hamburg. Wie dies war, berichten Teilnehmer:innen beider Länder:

Von Mila und Johanna (Gymnasium Dörpsweg)
sowie Alesia und Ana (Brukenthal- Gymnsasium)

Nachdem eine Gruppe von 16 Schüler:innen im Juni eine tolle Woche in Hermannstadt/Sibiu verbringen durfte, konnten sie nun die rumänischen Schüler:innen in Hamburg empfangen. Dies hat das Erasmus+ Programm der EU ermöglicht.Auf dem Programm unter dem Motto: “Demokratie und Minderheiten“ standen für die sechs Tage gemeinsame Ausflügen und Aktivitäten, aber auch viel freie Zeit, die im Sinne des Zusammenseins und der verschiedenen Interessen gut genutzt wurde.

Nach der Anreise am Sonntag stand beispielsweise eine Barkassenfahrt bei schönstem Wetter durch den Hamburger Hafen an, am Abend wurden aus Eigeninitiative in einer etwas kleineren Runde die Aussicht vom Bunker und die beeindruckenden Wasserlichtspiele, begleitet von bekannter Filmmusik, in „Planten un Blomen“ genossen. 

Ein besonderes Highlight war der Tagesausflug nach Berlin, bei dem wir nicht nur die deutsche Hauptstadt entdecken konnten, sondern Dank des Europäischen Hauses noch mehr über die EU und somit auch über Gemeinsamkeiten von Rumänien und Deutschland gelernt haben. Johanna fand es „toll, dass auch wir Hamburger noch viel Neues erfahren haben und viele Fragen stellen konnten“.

Am Mittwochabend hieß es dann: „Stage Entertainment präsentiert Ihnen das Musical – Michael Jackson!“ Auch diesergemeinsame Abend im Musical auf der anderen Elbseite kam besonders gut an. In schicken Klamotten durften wir in das Leben des „King of Pop“ eintauchen, und die Aufführung mit ganz viel Tanz und Musik hat uns alle sehr begeistert. Ana, eine der Rumäninnen, fand es „super beeindruckend. So etwas habe ich noch nie gesehen“.

Wir sind dem Erasmus+ Programm sehr dankbar, dass wir die Möglichkeit bekommen haben, neue Leute kennenzulernen, ein neues Land und vor allem eine neue Kultur zu entdecken und eine tolle Zeit zu haben.

Eintauchen in den Alltag Roms

Viele Schülergruppen der Mittel- und Oberstufe nehmen an Reise- und Austauschprogrammen ins europäische Ausland teil. Doch auch individuelle Einzelaustausche sind beliebt und werden unterstützt. Lesen Sie hier, wie es einer Neutklässlerin erging, die drei Monate in Rom verbracht hat:

Von Alice Parenti (9d)

Meinen Austausch nach Rom habe ich mit Erasmus+ gemacht. Das ist ein Programm, welches Schüleraustausche im Ausland finanziert, es übernimmt z.B. Kosten für die Hin- und Rückreise, öffentliche Verkehrsmittel, ggf. Schule etc. Als der Zeitpunkt meiner Abreise nach Rom kam, war ich sehr nervös, aber ich habe mich schon gefreut, fast vier Monate in Italien verbringen zu dürfen. Schon an meinem ersten Tag an der Deutschen Schule Rom wurde ich herzlich aufgenommen und willkommen geheißen. Die Gastfreundlichkeit dieser Schule hat alle meine Erwartungen übertroffen. Trotz der Anfangsschwierigkeiten mit dem Aufholen des Lernstoffs – die DSR war in fast allen Fächern vom Inhalt ein halbes Jahr weiter – habe ich mich schnell einleben können und wurde fast sofort ein Teil der Klasse. Das Klassenklima war echt fantastisch. Jeder hat sich gut mit jedem verstanden, sodass es sogar egal war, neben wem man saß. Wir haben uns auch immer gegenseitig unterstützt und geholfen.

Auch die Stadt ist toll und ganz anders als Hamburg. An jeder Ecke gibt es Ruinen und Kirchen zu entdecken und vor allem im Zentrum konnte man genau sehen, dass dies einmal eine der einflussreichsten Städte gewesen ist.

Die Nachmittage der ersten paar Wochen habe ich damit verbracht, mir mit meinen neuen Freunden Rom anzuschauen. Am meisten haben mich das Kolosseum und die „Villa Borghese“ beeindruckt. Aber mein absolutes Highlight war der „Porta Portese“.  Das ist ein Flohmark, der jeden Sonnatg stattfindet und bei dem man Klamotten und anderes für sehr niedrige Preise findet. Dort war ich so oft, dass ich für meine Rückreise einen extra Koffer kaufen musste.

Was Rom grundsächlich von Hamburg unterscheidet, ist auch das Wetter. Wenn man die Temperaturen von Januar bis April vergleicht, ist es in Rom fast immer ca. 10° wärmer. Es war auch viel sonniger dort und geregnet hat es fast nie.

Doch was mir am meisten am Austausch im Allgemeinen gefallen hat ist, wie sehr es mich weitergebracht hat. Und das nicht nur in meinen Italienischkentnissen, die sich seitdem sehr verbessert haben, sondern auch in sozialen und kulturellen Bereichen. Ich musste mich in einer neuen Schule und einer neuen Familie einleben und obwohl das seine Zeit braucht, habe ich sie gern investiert. Ich musste mich an eine neue Kultur anpassen, die nicht so sehr der deutschen ähnelt, wie man vielleicht denken würde. In Italien wird z. B. viel weniger Wert auf Regeln gesetzt. Beispielsweise bei der Metro sind ganz viele Menschen immer über die Kontrollgitter gestiegen und die Kontrolleure haben einfach dabei zugesehen.

Natürlich hat die italienische Kultur ihre Vor- und Nachteile, doch es hat mir echt Spaß gemacht, einmal in sie eintauchen zu können und wie eine echte Italienerin zu leben.

Hamburg meets Prag

Zum zweiten Mal reisten Dörpsweg-Schüler:innen des 10. Jahrgangs im Rahmen des bilingualen History-Unterrichts zu einem Austauschbesuch nach Prag. Gemeinsam mit ihren Partnern des Gymnázium Thomase Manna erlebten die Jugendlichen ein abwechslungs- und kontrastreiches Programm. Begleitet wurden sie von Frau Achmus und Frau Schmitz. Unterstützung bekam die Reisegruppe vom europäischen Förderprogramm Erasmus+. Eine Austauschteilnehmerin berichtet von den Erlebnissen der Gruppe:

Von Adriana Loba-Abourou (Klasse 10c)

Schon auf der etwa 7-stündigen Hinreise nach Prag wurde unsere Vorfreude klar, denn die Reise wurde nicht nur mit Schlafen oder Essen verbracht. Wir unterhielten uns auch reichlich über das Austauschprogramm und die Prager Austauschschüler. Schon im Voraus hatten die Austauschpaare miteinander Kontakt aufgebaut. So konnte sich jeder auf das Zusammentreffen freuen. Als wir abends ankamen, wurden wir freundlich von unseren Gastfamilien empfangen und konnten dann unseren ersten Abend in Prag in angenehmer Atmosphäre verbringen.

Das Programm startete am Dienstagmorgen an unserer tschechischen Partnerschule, dem Gymnázium Thomase Manna. Hier hatten die tschechischen Lehrkräfte bereits Kennenlernspiele vorbereitet, um uns bestmöglich in Prag ankommen zu lassen. Es wurde z. B. Kennenlern-Bingo gespielt und reichlich gelacht. Zunächst stand dann eine Stadtrallye auf dem Plan. Bei der sorgfältig geplanten Tour lernten wir nicht nur unsere tschechischen Austauschschüler besser kennen, sondern erkundeten auch die Stadt und ihre Geschichte. Den Nachmittag konnten wir dann mit unseren Austauschpartnern und unserer Gastfamilie frei gestalten.

Am Mittwochmorgen stand bereits der nächste Programmpunkt, ein Graffiti-Workshop, an. In Kleingruppen sprühten wir mit Hilfe professioneller Streetart-Künstler selbst gestaltete Graffitis legal an Wände. Dabei kamen verschiedenste, individuelle Werke zustande. Den Nachmittag gestalteten wir wieder frei mit unseren Austauschpartnern. Die meisten Schüler nutzten diese Zeit, um noch mehr von der Prager Innenstadt zu sehen und Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Insbesondere die Prager Burg wurde von vielen Schülern besucht. Von dort konnten wir den Ausblick auf die Stadt sowie die altmodische Bauweise der Burg genießen.

Am Donnerstag folgte ein weiterer zentraler Programmpunkt des Austausches: der Besuch des ehemaligen jüdischen Ghettos Theresienstadt. Dorthin waren bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges im Jahre  1945 rund 141.000 Juden deportiert worden, die dort unter unmenschlichen Bedingungen auf engem Raum leben und arbeiten mussten und häufig an den schrecklichen Bedingungen starben.

Da der Austausch im Zusammenhang mit dem History-Unterrichts stattfand, war das Thema Holocaust im Unterricht bereits gründlich vorbereitet worden. Vor Ort konnten wir nun prägende Eindrücke und Erinnerungen mitnehmen. Wir sahen uns nicht nur das Äußere der Stadt an, sondern konnten auch in zwei der Gebäude hineingehen und uns durch die informativen und bewegenden Beiträge des Gästeführers in die damalige Zeit hineinversetzen. Zum Ende des Ausfluges erhielten wir noch die einmalige Gelegenheit, mit einer ehemaligen Bewohnerin des Ghettos, Inge Auerbach, zu telefonieren, die zur Zeit des Zweiten Weltkrieges als deutsche Jüdin in das Ghetto deportiert worden war und nach Ende des Zweiten Weltkrieges in die USA auswanderte. Sie erzählte von ihrer Vergangenheit im Ghetto und rundete mit eindrücklichen Antworten auf unsere interessierten Fragen den Ausflug ab.

Freitag war bereits der Abreisetag. Wir verabschiedeten uns von unseren Austauschpartnern und traten die Heimfahrt an. Auch wenn der Austausch nun vorbei war, hatte jeder Austauschteilnehmer neue Bekanntschaften machen oder sogar neue Freunde finden können. Insgesamt war der Austausch nach Prag ein sehr vielfältiges Erlebnis, für das alle Teilnehmer sehr dankbar sind. Wir freuen uns schon auf den Rückbesuch der Prager Austauschschüler im Juni!

Eindrücke italienischer Gäste

Zwölf Oberstufenschüler:innen und zwei Lehrerinnen vom Liceo Statale Scientifico „Galileo Galilei“ aus Alessandria im italienischen Piemont besuchten eine Woche lang das Gymnasium Dörpsweg. Mit Unterstützung von Erasmus+ folgte die Gruppe einer Einladung von Frau Dr. Hegerfeldt, die ihrerseits bereits im Herbst ein einwöchiges Job-Shadowing am Liceo Galileo Galilei absolviert hatte. Neben dem Besuch von Hamburger Sehenswürdigkeiten und einem Ausflug nach Lübeck sammelte die Gruppe vielfältige Eindrücke vom Schulalltag an der Europaschule Gymnasium Dörpsweg.

Untergebracht waren die Schüler:innen bei gastfreundlichen Familien aus nahezu allen Jahrgängen. „Die Familien vom Dörpsweg zeigten sich sehr hilfsbereit“, berichtet Frau Dr. Hegerfeldt, „und haben die Jugendlichen, die kein Deutsch sprechen, für fünf Nächte aufgenommen.“

Die italienischen Gäste hospitierten am Dörpsweg in verschiedenen Fächern der beiden Oberstufenjahrgänge, aber auch in jüngeren Italienischkursen. „Das kam wirklich super gut an bei meinen Sechstklässlern“, sagt Dr. Hegerfeldt, „der Besuch hat die Kinder sehr motiviert“.

Den deutschen Unterricht empfanden die italienischen Schüler:innen als viel „freier“ im Vergleich zu ihrem eigenen Unterricht. „Sie sind in Italien weniger Schüleraktivität gewohnt“, fasst Dr. Hegerfeldt die Einschätzung der italienischen Gastschüler:innen zusammen, „sie machen z. B. selten Gruppenarbeit. Ein Arbeiten auf dem Flur oder gar draußen ist in Italien nicht denkbar.“

Auch die italienischen Lehrerinnen hätten sich beeindruckt gezeigt. So habe die Mathematikkollegin positiv angemerkt, „dass hier die Unterrichtskonzepte wirklich auf den Erwerb von Kompetenzen und nicht auf den reinen Wissenserwerb zielen“, so Dr. Hegerfeldt. Aber es gebe in der Wahrnehmung der Gäste auch Vorteile des italienischen Systems, etwa in Bezug auf eine engmaschigere Kontrolle der Arbeitsergebnisse. „Im Endeffekt waren die italienischen Gäste der Meinung“, bilanziert Dr. Hegerfeldt das Fazit der Gruppe, „dass eine Mischung aus dem freien deutschen und dem frontalen italienischen System optimal wäre.“