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Französisch-Austausch in Toulouse

Von Jacob Schneeloch, 8c

Eine Woche lang durften wir mit Unterstützung von Erasmus+ unsere französischen Austauschpartnerinnen und Austauschpartner in Tournefeuille bei Toulouse besuchen. In dieser Zeit haben wir viel über den französischen Schulalltag und die Kultur gelernt, neue Freundschaften geschlossen und viele besondere Erlebnisse gesammelt.

Dienstag – Ankommen und erste Workshops

Am Dienstag kamen wir gemeinsam mit Frau Margedant und Frau Kalbow in Frankreich an und lernten unsere Austauschpartner und ihre Schule kennen. Schon an unserem ersten Tag erwartete uns ein abwechslungsreiches Programm. Wir durften an verschiedenen Workshops teilnehmen und dabei unterschiedliche Seiten der französischen Kultur kennenlernen.

Bei Boxe française bekamen wir einen Einblick in die französische Boxkultur. Außerdem lernten wir okzitanische Tänze und Lieder kennen, die für die Region typisch sind. Im Kunstunterricht bekamen wir eine kreative Aufgabe: Wir sollten kleine Figuren aus verschiedenen Perspektiven fotografieren und anschließend unsere Fotos vorstellen.

Außerdem begannen wir mit den Vorbereitungen für unsere Vox Pop, ein Videoprojekt, bei dem wir verschiedene Personen zu bestimmten Fragen interviewten.

Mittwoch – Französischer Schulalltag

Am Mittwoch konnten wir den normalen Schulalltag in Frankreich kennenlernen. Wir nahmen am Unterricht teil und besuchten verschiedene Fächer. Einige von uns hatten zum Beispiel Französisch, Histoire-Géo, Deutsch oder Musik. Der Unterricht dauerte jeweils 55 Minuten. So konnten wir selbst erleben, wie sich der Unterricht an einer französischen Schule von unserem Schulalltag unterscheidet.

Auch die Mittagspause und die Kantine gehörten natürlich dazu. Gemeinsam mit unseren Austauschpartnern aßen wir zu Mittag und verbrachten die Pausen miteinander.

Donnerstag – Ausflug nach Carcassonne

Am Donnerstag machten wir einen großen Ausflug in die Umgebung von Toulouse. Unser erstes Ziel war eine Grotte in der Nähe von Carcassonne. Dort konnten wir eine beeindruckende Höhle in einer hügeligen Landschaft besichtigen und etwas ganz anderes als unseren normalen Schulalltag erleben.

Anschließend fuhren wir weiter nach Carcassonne. Dort besichtigten wir die berühmte mittelalterliche Festungsstadt. Besonders beeindruckend waren die alten Stadtmauern und die vielen Türme. Es fühlte sich ein bisschen so an, als würden wir in eine andere Zeit zurückreisen.

Freitag – Toulouse, Kochkurs und Vox Pop

Am Freitag fuhren wir nach Toulouse. Dort machten wir zuerst eine Art Stadtrallye. In kleinen Gruppen mussten wir verschiedene Aufgaben lösen und Fragen über die Stadt beantworten. So konnten wir Toulouse auf eine spielerische Art kennenlernen.

Danach ging es in ein Atelier, wo wir einen Kochkurs machten. Dort konnten wir verschiedene kleine Gerichte und Snacks ausprobieren und selbst zubereiten. Es gab unter anderem Mini-Burger, Eier mit Tomatenketchup, Cocktails, eine Käseplatte und verschiedene Desserts. Dabei hatten wir nicht nur viel Spaß, sondern konnten auch typische französische Lebensmittel und Geschmäcker kennenlernen.

Anschließend setzten wir unser Vox-Pop-Projekt um und führten dafür Interviews durch. Danach hatten wir noch ungefähr eine Stunde freie Zeit in Toulouse. Wir konnten die Stadt selbstständig erkunden, bevor wir wieder zurück nach Tournefeuille fuhren.

Wochenende – Zeit mit den Gastfamilien

Das Wochenende verbrachten wir mit unseren Gastfamilien. Dadurch konnten wir den französischen Alltag noch besser kennenlernen. Einige von uns fuhren sogar ans Meer, andere trafen sich mit ihren Austauschpartnern oder verbrachten Zeit mit ihren Familien.

Wir waren zum Beispiel viel im Pool und machten verschiedene Aktivitäten mit unseren Gastfamilien. Am Samstagabend gingen einige von uns gemeinsam zu einem Geburtstag. Außerdem trafen wir uns und backten für den Montagabend gemeinsam Bakarosk.

Montag – Schule, Lasertag und Bowling

Am Montag starteten wir mit einem kleinen Rückblick auf unser Wochenende. Danach gingen wir noch einmal in den normalen französischen Unterricht. Am Nachmittag ging es nach Colomiers. Dort spielten wir zuerst Lasertag und anschließend Bowling. Beides hat uns sehr viel Spaß gemacht und war ein weiteres Highlight unseres Austauschs.

Am Abend kamen wir gemeinsam mit unseren Gastfamilien noch einmal in der Schule zusammen. Es gab verschiedene Gebäcke und etwas zu essen und wir feierten gemeinsam unseren Abschied. Außerdem schauten wir uns die Ergebnisse unseres Vox-Pop-Projekts an.

Dienstag – Abschied und Rückreise

Am Dienstag hieß es dann leider schon Abschied nehmen. Nach einem kleinen Frühstück verabschiedeten wir uns von unseren Austauschpartnern und unseren Gastfamilien. Danach machten wir uns auf den Weg zum Flughafen und flogen zurück nach Hamburg.

Die Woche in Tournefeuille und Toulouse war für uns eine ganz besondere Erfahrung. Wir haben nicht nur unsere Französischkenntnisse verbessert, sondern auch den französischen Schulalltag kennengelernt, viel über die Kultur der Region erfahren und neue Freundschaften geschlossen. Besonders schön war es, eine Woche lang wirklich Teil des französischen Alltags zu sein und unsere Austauschpartner und ihre Familien näher kennenzulernen.

Wir werden uns noch lange und gerne an diese abwechslungsreiche und erlebnisreiche Woche in Frankreich erinnern.

Neues Austauschprogramm in Bisceglie (Bari)

In Ergänzung zum bewährten Austausch mit unserer italienischen Partnerschule in Campi Bisenzio bei Florenz fand erstmals ein weiteres Austauschprogramm statt: mit einer neuen, zusätzlichen italienischen Partnerschule in Bisceglie nahe Bari in der malerischen Region Apulien. Während Schüler:innen des 8. Jahrgangs bereits zum zweiten Mal nach Florenz reisten, führte das neue Programm Italienischlerner:innen des 10. Jahrgangs in Begleitung von Frau Windzio an die Adria Süditaliens. Eine Teilnehmerin des Austauschs berichtet:

Von Lara-Marie Saroglou (10b)

Im Rahmen unseres Austausches nach Bisceglie (Bari) hatten wir die Möglichkeit, Italien einmal aus einer ganz anderen Perspektive kennenzulernen. Dabei konnten wir nicht nur die italienische Kultur und Lebensweise entdecken, sondern auch viele neue Erfahrungen sammeln.

Während unseres Aufenthalts lernten wir viel über die italienische Kultur: Wir konnten apulische Traditionen kennenlernen, indem wir typisches, salziges Gebäck (Taralli) und Pasta (Orechiette) selber herstellten, viele weitere Gerichte probierten und erlebten, wie die Menschen dort ihren Alltag gestalten. Es war schön und aufregend, die italienische Lebensweise nicht nur aus Büchern oder dem Unterricht zu kennen, sondern sie selbst zu erleben.

Ein weiterer interessanter Aspekt war der Vergleich zwischen der Schule in Italien und der Schule in Deutschland. Dabei haben wir schnell gemerkt, dass es einige deutliche Unterschiede gibt. Der Schulalltag, der Unterricht und auch das Miteinander in der Schule sind teilweise anders, als wir es aus Deutschland gewohnt sind, was wir z.B. am stark frontal geführten Unterricht oder den kurzen 10-Minuten-Pausen gemerkt haben. Außerdem fand auch nach den drei Monaten Sommerferien der Unterricht nur bis 12:00 Uhr statt, da es ansonsten zu warm war.

Neben all den neuen Eindrücken hatten wir natürlich auch eine sehr schöne gemeinsame Zeit. Wir haben viel miteinander gelacht, neue Menschen kennengelernt und als Gruppe viele besondere Momente erlebt wie ein gemeinsames deutsch-italienisches Fußballspiel. Der Austausch hat uns gezeigt, dass diese Sprachreise nicht nur dazu dient, einen neue Sprache besser zu lernen, sondern auch dazu, andere Kulturen und Lebensweisen besser zu kennenzulernen.

Schulsprecher-Team 2026/27

Vier Teams aus den Jahrgängen 7, 11 und 12 waren angetreten und hatten sich der Schülerschaft über das Lernmanagement präsentiert. Mit knappem Vorsprung setzte sich bei der Wahl „Team D“ durch: Ahmed Nada, Sander Kraft , Mahmoud Abdelaaty, Youssef Sbaihi (Foto: obere Reihe) sowie Ilse Peters, Maximilian Vogel und Sienna Schumann (untere Reihe).

Die Gruppe möchte sich unter anderem für die Verschönerung von Räumen, klassenübergreifende Turniere und eine transparente Kommunikation zwischen allen Beteiligten einsetzen. Für das letztgenannte Ziel plant die Gruppe die Nutzung einer Schülerzeitung sowie eines Kalenders für alle Schüler:innen. 

Gemeinsam mit dem Schülerrat, also den Klassen- und Stufensprecher:innen, setzen sie sich damit in diesem Schuljahr für die Interessen der Schülerschaft am Dörpsweg ein.

Organisatorisch unterstützt wird der Schülerrat insbesondere von Frau Weißbrodt und Herrn Hundhausen, die in diesem Schuljahr zu zweit das Amt der Verbindungslehrkräfte wahrnehmen.

Auch in weiteren Gremien setzen sich Schüler:innen des Schülerrats für die Schülerschaft des Gymnasiums Dörpsweg ein. Im Kreisschülerrat vertreten sind Ufukhan Özcan (8e) und Miko Hommel (8b). In der Schulkonferenz, dem höchsten Entscheidungsgremium der Schule, beteiligen sich Sander Kraft (12 Si), Ilse Peters (12 Nh), Melis Midye (11 Hk), Jasmin Abed (12 Br) und Miko Hommel (8b). In die Steuergruppe wurden Lotta Saßmannshausen (6c) und Laila Schäfer (5a) gewählt. Im Ganztagsausschuss vertreten sind Luca Mbeke (6c) und Jaron Petersen (6d).

Hinweise zur Schüler:innenkammer, der hamburgweiten Schülervertretung, finden sich auf der Seite https://www.skh.de. Lohnend ist auch ein Blick auf das Thema der Kinderrechte.

Schülervertretungs-Workshop

Erstmals fand in diesem Schuljahr in der Dörpsweg-Aula ein Workshop mit den zum Schuljahresstart neu gewählten Klassensprecherteams aus allen Klassen und Jahrgängen statt.
Die so zusammengesetzt Schülervertretung hat eine besondere Bedeutung für die Wahrnehmung von Schülerinteressen – und ist ein Lernfeld für Demokratie: Schüler:innen lernen und erleben im Klassen- und Schülerrat, wie Sie Mitbestimmung und das Aushandeln unterschiedlicher Interessen in einer Gemeinschaft mitgestalten.  Den Workshop vermittelt hatte Lea Höcke (Abitur 2026), die sich auch als Mitglied der Schulkonferenz für die Belange der Schule eingesetzt hatte.

Von Tuana (8b) und Frau Weißbrodt (Verbindungslehrerin)

Geleitet wurde der Workshop von aktuellen und ehemaligen Schülerinnen und Schülern, die bereits selbst Erfahrung aus der Schülervertretung (SV) mitbringen und zusätzlich dafür ausgebildet sind, Schülerinnen und Schülern ihre Rechte und Aufgaben sowie die rechtlichen Vorgaben zu den einzelnen Gremien zu vermitteln.

Zu Beginn lernten wir uns bei einem Kennenlernspiel erst einmal alle besser kennen. Bei einem kleinen Quiz, dem aus dem Fernsehen bekannten „1, 2 oder 3“, testeten die Fortbildenden unser bereits vorhandenes Wissen und zeigten sich beeindruckt von unseren Kenntnissen rund um die Themen Schülervertretung, Schulkonferenz und Schülerkammer.

Daraufhin ging es zunächst darum, was die Dos and Don’ts als Klassensprecherin oder Klassensprecher sind. Auch hier begeisterten wir die Fortbildenden mit unserem Wissen. Außerdem lernten wir, dass der Klassenrat im Optimalfall von uns Schülerinnen und Schülern eigenständig geleitet und durchgeführt werden sollte und die Klassenlehrkraft lediglich zur Unterstützung bei der Durchführung oder als Hilfestellung bei Konflikten hinzugezogen werden sollte. Der reibungslose Ablauf des Klassenrates soll durch verteilte Rollen sichergestellt werden. Für jeden Klassenrat sollten daher folgende Rollen vergeben werden: Moderation bzw. Leitung, Zeitwache, Regelwache, Redelistenführung und Protokollführung.

Nach einer kurzen Pause stand im zweiten Teil des Workshops die SV-Arbeit im Fokus. Der Einstieg fand mit Hilfe einer Positionslinie statt, auf der wir uns zu verschiedenen Fragen positionieren sollten. So wurde zum Beispiel gefragt, ob wir schon wüssten, an wen wir uns wenden könnten, wenn wir als Klassensprecherin oder Klassensprecher Probleme hätten und nicht weiterwüssten, oder ob wir schon einmal Hilfe in Anspruch genommen hätten.

Daraufhin folgten eine Klärung zu verschiedenen Gremien (Schulkonferenz, Kreisschülerrat, Schülerkammer, Ganztagsausschuss etc.) sowie eine Erläuterung dazu, wie die einzelnen Prozesse und Ideen der SV in die Tat umgesetzt werden können und welche Gremien für welche Themen verantwortlich sind. Außerdem ging es um unsere Rechte und darum, wie wir unsere Schule aktiv mitgestalten können. Der Workshop war abwechslungsreich gestaltet, sodass es nicht nur um Theorie ging und immer Raum für eigene Fragen und Erfahrungen blieb.

Im letzten Block beschäftigten wir uns hauptsächlich mit unseren Projektideen für das kommende Schuljahr. In Arbeitsgruppen entwickelten wir erste Ideen und Handlungsmöglichkeiten für Abschlussfeiern der 10. und 6. Jahrgänge, Sportturniere mit anderen Schulen, das Aufstellen zusätzlicher Wasserspender, Feiertagsprojekte sowie Anpassungen beim Zeitplan, bei der Taktung und Organisation des Unterrichts.

Insgesamt war es ein spannender Workshop, bei dem wir uns aktiv einbringen konnten und der eine gute Atmosphäre geschaffen hat. Auch Sila aus der Stufe 11 und der Tut-Gruppe von Herrn Gräfenstein fand es interessant zu sehen, wie viel man mitgestalten kann und was sich alles verändern lässt. Hendrik aus der 9d stimmte Sila zu und meinte kurz und knapp: „Es war sehr interessant.“

Der SV-Workshop hat uns gezeigt, dass Schülervertretung viel mehr bedeutet, als nur Klassensprecherin oder Klassensprecher zu sein: mitreden, Verantwortung übernehmen und gemeinsam etwas an der Schule bewegen.

Profilreise nach Amsterdam

Von Leyana Chamas (S3)

Im September reiste unser Profil „Global denken – lokal handeln“ mit Herrn Bruttig und Frau Degebrodt nach Amsterdam. In den vier Tagen haben wir viele verschiedene Seiten der Stadt kennengelernt. Dabei ging es nicht nur um Kultur und Geschichte, sondern auch um Themen, die wir aus unserem Unterricht kennen, zum Beispiel Stadtentwicklung, Nachhaltigkeit und den Umgang des Menschen mit seiner Umwelt.

Schon am ersten Abend lernten wir Amsterdam bei einer Grachtenfahrt vom Wasser aus kennen. Dabei konnten wir einen ersten Eindruck von der Stadt bekommen und Amsterdam einmal aus einer anderen Perspektive sehen. Besonders schön war, dass wir die Fahrt gemeinsam mit dem Kunst-Geschichte-Profil und dem Energie-Mensch-Umwelt Profil machten und so direkt am ersten Abend Zeit miteinander verbringen konnten.

Am nächsten Tag besuchten wir das Science-Museum NEMO. Dort konnten wir viele naturwissenschaftliche Phänomene selbst ausprobieren und entdecken. Für die Schüler:innen aus dem Energie-Mensch-Umwelt Profil gab es zahlreiche Anknüpfungspunkte an Physik und Chemie. Aber auch für unser Bio-Geo-Profil war der Besuch interessant, zum Beispiel durch Themen rund um den menschlichen Körper, biologische Prozesse und die Entwicklung des Menschen. So konnten wir einige Inhalte aus dem Unterricht auf eine anschauliche und praktische Weise erleben.

Ein weiterer wichtiger Programmpunkt war die geführte Stadtteilerkundung. Dabei beschäftigten wir uns mit der Entwicklung verschiedener Stadtteile Amsterdams und insbesondere mit der innerstädtischen Konversion, also der Umnutzung von Flächen, die früher beispielsweise industriell genutzt wurden. Vor Ort konnten wir sehen, wie solche Gebiete zu neuen Wohn- oder Kulturstandorte entwickelt werden. Dabei wurde deutlich, dass bei der Stadtentwicklung verschiedene soziale, ökonomische und ökologische Aspekte berücksichtigt werden müssen: ein Zusammenhang, den wir auch aus dem Geographieunterricht kennen.

Auch bei unserer Fahrradtour in den Norden Amsterdams konnten wir geographische Themen aus dem Unterricht wiedererkennen. Nachdem wir zunächst durch die Stadt gefahren waren, ging es weiter in eine deutlich ländlichere Umgebung. Dort beschäftigten wir uns unter anderem mit dem Umgang mit Wasser und der Bedeutung von Deichen und Gräben für die Landschaft. Dadurch konnten wir nachvollziehen, wie stark die Nutzung einer Landschaft von den natürlichen Bedingungen und gleichzeitig vom Eingreifen des Menschen geprägt wird. Nebenbei konnten wir auch erleben, wie stark Amsterdam durch den Fahrradverkehr geprägt ist.

Natürlich durfte auch die Geschichte Amsterdams nicht fehlen. Beim Besuch des Rijksmuseums bekamen wir verschiedene Einblicke in die niederländische Geschichte und Kultur. Auch der Besuch des Anne-Frank-Hauses war ein besonderer Programmpunkt. Dort konnten wir uns noch einmal auf eine sehr persönliche Weise mit der Geschichte des Nationalsozialismus und der Verfolgung der jüdischen Bevölkerung auseinandersetzen. Viele Inhalte, die wir bereits aus dem Unterricht kannten, wurden dadurch an einem konkreten historischen Ort noch einmal greifbarer.

Neben den fachlichen Programmpunkten war die Reise auch eine schöne gemeinsame Zeit außerhalb des Schulalltags. Besonders die gemeinschaftlichen Aktivitäten haben dazu beigetragen, dass wir als Profil noch enger zusammengewachsen sind. So war die Grachtenfahrt am ersten Abend ein guter Start in die Reise. Auch am letzten Abend verbrachten wir noch einmal Zeit zusammen, spielten gemeinsam als Profil verschiedene Spiele und schlossen den Abend bei einem gemeinsamen Essen in der Pancake Bakery ab. So konnten wir die letzten Stunden unserer Abschlussfahrt noch einmal zusammen genießen.

Insgesamt hat uns die Profilreise nach Amsterdam nicht nur die Stadt, ihre Geschichte und viele für unseren Unterricht relevante Themen nähergebracht, sondern uns auch als Gruppe näher zusammengeführt. Durch die gemeinsamen Erlebnisse, die Zeit außerhalb des normalen Schulalltags und auch die vielen kleinen Momente zwischendurch konnten wir die Reise als Gemeinschaft erleben. Besonders schön war es, die Inhalte aus unserem Profil einmal außerhalb des Klassenzimmers zu sehen und gleichzeitig eine gemeinsame Zeit zu haben, an die wir uns auch nach der Schulzeit gerne zurückerinnern werden. So war die Reise sowohl fachlich als auch persönlich ein schöner Abschluss unserer gemeinsamen Zeit als Profil.

Schülerspende an das Tageshospiz

Von Felix Exngler (S3)

Über einen längeren Zeitraum haben wir die Schülerinnen und Schüler im Philosophieunterricht (S3) bei Herrn Hanke Geld für das Theodorus Kinder-Tageshospiz am Eidelstedter Platz gesammelt.

Am Ende jeder Unterrichtsstunde am Freitag konnten alle, die wollten, einen kleinen Betrag spenden. Die Spenden wurden von Ali Baran eingesammelt und über mehrere Monate hinweg gesammelt. So kam schließlich eine kleine dreistellige Summe zusammen.

Vor kurzem konnten wir gemeinsam mit Herrn Hanke die Spende persönlich übergeben. Dafür besuchten wir das Tageshospiz, wo wir von einer Mitarbeiterin empfangen wurden und wir ihr die gesammelte Summe überreichen konnten. Anschließend erzählte sie uns mehr von ihrer Arbeit im Hospiz und dem Alltag der Kinder.

Viele der Kinder benötigen aufgrund ihrer Erkrankungen sehr viel Betreuung und Pflege. Das kann für die Eltern eine große Belastung sein. Das Hospiz versucht deshalb, die Familien zu entlasten, so dass sie auch mal Zeit für sich haben oder ihrer Arbeit nachgehen können.

Das Hospiz finanziert sich zu einem Großteil Spenden, weswegen auch viele kleine Spenden etwas ausmachen, mit denen man den Kindern und den Eltern hilft.

Wer ebenfalls spenden möchte, findet hier nähere Informationen.