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Schulschachturnier – neue Rekorde

Rund 3.800 schachspielende Jugendliche auf dem Rathausmarkt – so groß war das Turnier „Rechtes Alsterufer gegen linkes Alsterufer“ noch nie. Mit 50 Teilnehmer:innen erreichte auch die Dörpsewg-Delegation einen Teilnahmerekord. Eine Schachspielerin berichtet:

Von Saida Minnibaeva (S2)

Beim Alsteruferturnier, dem weltweit größten Schulschachturnier, bei dem Schulen vom linken und rechten Alsterufer gegeneinander antreten, war auch in diesem Jahr wieder ein Team des Gymnasiums Dörpsweg vertreten. Mit viel Motivation, Ehrgeiz und Freude, auch ein wenig Nervosität traten wir auf dem Rathausplatz gegen Schülerinnen und Schüler anderer Schulen an.

Es nahmen viele Schachbegeisterte aus den Jahrgängen 5 bis 11 teil. In verschiedenen Spielklassen konnten wir unser Können unter Beweis stellen, einige spannende Partien gewinnen und auch Niederlagen fair und souverän akzeptieren.

Die Teilnahme am Turnier wurde von Herrn Hanke organisiert, der die Schach-AG unserer Schule leitet. Jeden Montag treffen sich dort viele Schülerinnen und Schüler in der Mittagspause, um gemeinsam Schach zu spielen und ihre Fähigkeiten zu verbessern.

Besonders viel Spaß hat es mir gemacht, gegen Schülerinnen und Schüler anderer Schulen anzutreten. Es war spannend, neue Spielstile kennenzulernen und sich mit anderen zu messen. Die Atmosphäre war toll und das Turnier hat gezeigt, wie verbindend Schach sein kann.

Als Herr Hanke uns fragte, ob wir im nächsten Jahr wieder teilnehmen möchten, war die Antwort eindeutig: „Ja!“

Kommunikationsworkshop

Von Christin Renno (Eurpa-Profil)

Was verstehe ich und wofür habe ich Verständnis? Womit bin ich nicht einverstanden? Von Konflikten in der Familie und im Freundeskreis bis hin zur Reaktion auf populistische Meinungen – um konstruktive Kommunikation in einer pluralen Gesellschaft ging es bei einem Workshop, an dem die Schüler:innen des Wirtschafts- und Europaprofils (Jahrgang 11) teilnahmen. Der Workshop fand in Zusammenarbeit mit dem Schulz‑von‑Thun‑Institut für Kommunikation statt, wurde von der Grand‑Mère‑Stiftung finanziert und erstmals am Dörpsweg angeboten. 

In drei Gruppen aufgeteilt, konnten sich die Teilnehmer:innen intensiv austauschen und praktische Übungen durchführen. Der Workshop knüpfte inhaltlich an die Begegnung mit Alfons im vergangenen Herbst an und vertiefte Bekanntes durch die Arbeit an konkret erlebten Konfliktfällen. Dabei lernten die Schüler:innen zentrale Modelle der Kommunikationspsychologie kennen und übten Perspektivwechsel sowie Dialogfähigkeit, damit Unterschiede ausgehalten und konstruktiv verhandelt werden können, ohne die eigene Haltung aufzugeben.

Drei Referentinnen des Schulz‑von‑Thun‑Instituts begleiteten die Schüler:innen durch den Tag, führten in die Modelle ein und begleiteten die Kleingruppenmoderation, wobei immer wieder Raum für Austausch und Reflexion geschaffen wurde. Ein besonderer Moment war ein überraschender Video‑Call mit Alfons. Unter großem Jubel begrüßten die Schüler:innen den Kabarettisten und freuten sich über das Wiedersehen, das die Verbindung zwischen früheren Begegnungen und den aktuellen Workshop‑Erfahrungen stärkte.

Ergebnisse und Eindrücke aus dem Workshop werden nun in einer Auswertungsrunde zusammengetragen, in der das Gelernte reflektiert und mögliche nächste Schritte für den Schulalltag besprochen werden.

Flagfootball – wieder Hamburger Meister

Zwei Dörpsweg-Mannschaften waren bei der Flagfootball-Landesmeisterschaft am Steinwiesenweg vertreten und erzielten auch in diesem Jahr ein Spitzenergebnis. Das jüngere Team (U12) holte den Bronze-Pokal, die U14-Mannschaft wurde Hamburger Meister und wird nun zu den Deutschen Meisterschaften nach Düsseldorf reisen.

Spannend war insbesondere der Vormittags-Wettkampf der U12- Teams für die Dörpsweg-Schüler:innen. Während sie in der Gruppenphase beide Spiele gewannen, verloren sie das Halbfinale, siegten aber wieder im Spiel um Platz 3. „Die Kinder waren traurig nach dem Halbfinale“, berichtet Sila Kocyigit (10d), die das Team als Coach gemeinsam mit Christian Neitzel und Sebastian Löhner von Hamburg United betreut, „doch dann haben sie ganz toll weitergemacht, sich konzentriert und Spaß gehabt.“ Das bestätigen auch die Kinder, denen zufolge die Spielfreude die Hauptsache gewesen sei. Einige von ihnen trainieren seit Schuljahresbeginn in der Mannschaft, andere sind erst seit wenigen Wochen dabei. „Wir haben uns immer gegenseitig geholfen und gut aufeinander geachtet“, sagt Philipp (5b). 

Die Spieler:innen der älteren Mannschaft (U14) hatten einen nicht minder teamstarken, aber in der Spannungskurve womöglich etwas einseitigeren Nachmittag: Sie verloren kein einziges Spiel, setzten sich damit gegen die übrigen sieben Hamburger Teams durch und sicherten sich erneut den Goldpokal. „Eigentlich ging es uns gar nicht so sehr ums Gewinnen“, sagt Henni (7b), „wir wollten vor allem Spaß haben. Aber dass wir dann doch so hoch gewonnen haben, war toll und hat uns immer mehr Sicherheit gegeben.“ Ihre Teampartnerin und Klassenkameradin Valentina ist rückblickend froh, „dass wir uns nicht haben unterkriegen lassen und so eine positive Einstellung haben.“

Damit wird die Mannschaft im September für Hamburg bei den Deutschen Meisterschaften antreten, wo auch um die Teilnahme am ganz großen Finale gespielt wird: den „Pro Bowl Games“ in den USA.

KI für den Italienisch-Unterricht von morgen

Wie lässt sich die Nutzung künstlicher Intelligenz für den Italienisch-Unterricht nutzen? Das Gymnasium Dörpsweg wird sich als „Associated Partner“ an einem von Erasmus+ geförderten Projekt beteiligen, das KI für den schulischen und universitären Unterricht optimieren soll: DAI, „Developing an Al-assisted Italian Language Teaching and Learning System“.

Dabei werden im Rahmen eines Kurses für Schul- und Uni-Lehrkräfte Anregungen und Instrumente bereitgestellt, bei denen künstliche Intelligenz in die Unterrichtspraxis integriert wird. Neben Lehrkräften des Gymnasiums Dörpsweg – dem einzigen Gymnasium Norddeutschlands mit Italienisch als zweiter Fremdsprache – werden Italienisch-Professoren und -Dozenten zahlreicher Universitäten beteiligt sein, etwa der Unis Hamburg, Frankfurt, Malta, Perugia, Novi Sad, Skopje und Budapest. 

Das Projekt wurde initiiert von Prof. Jacopo Torregrossa (Universität Frankfurt), Prof. Letizia Cinganotto (Università per Stranieri di Perugia) und Prof. Luigi Andriani (Uni Hamburg) – nähere Informationen finden Sie hier.

Turniersiege

Von Tom Bergmann (Fachbereich Sport)

Erstmals nahmen zwei Mannschaften des Gymnasiums Dörpsweg am Fußballturnier des Goethe-Gymnasiums teil, und das mit Erfolg: Nach Hin- und Rückspielen gegen die Gastgeberschule und die Stadtteilschule Lurup konnten sich sowohl das Team aus den Jahrgängen 7 – 9 als auch das aus den 10. – 12. Klassen als Gesamtsieger durchsetzen.

Dabei ließ das ältere Team keine Zweifel am Gesamtsieg aufkommen und setzte sich souverän mit vier Siegen aus vier Spielen durch.

Spannender ging es beim jüngeren Team zu. Nach zwei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage ergaben sich sowohl die gleiche Punktzahl als auch die gleiche Tordifferenz wie für das Goethe-Gymnasium. Da das Dörpsweg-Team allerdings den direkten Vergleich für sich entscheiden konnte, stand auch bei den jüngeren Jahrgängen schließlich das Gymnasium Dörpsweg auf Platz 1.
So konnte man am Ende eine große gemeinsame grün-weiße Jubeltraube auf dem Platz feiern sehen.

Unterstützt wurde die Veranstaltung vom Schulsprecher:innen-Team des Goethe-Gymnasiums durch die Organisation des Turniers, vom Dörpsweg-Schulsprecher:innen-Team durch die Anmeldung und Organisation der Teams und durch den Schulverein für das Sponsoring der neuen Schultrikots.

Zu Besuch bei den Dörpsweg-Bienen

Von Mareen Degebrodt
(Beauftragte für Umweltschule und Nachhaltigkeitsprojekte)

Die Bienen hatten den Honigraum im Bienenstock bereits gut gefüllt, als die Klasse 2a der Grundschule Lohkampstraße zu Besuch kam, um sich die Arbeit der Bienen zusammen mit Mitgliedern unserer Imker-AG anzusehen.

Die Kinder hatten das Thema Biene zuvor im Sachkundeunterricht behandelt, so dass sie das Einstiegsquiz „Rund um die Biene“ mit Leichtigkeit meisterten. Anschließend arbeiteten die Kinder in Gruppen weiter. Einige schlüpften in die Imkeranzüge, die uns von der Grundschule Rungwisch zur Verfügung gestellt worden waren, während andere die Zusammenhänge zwischen Bau und Funktion eines Bienenstocks mit dem Binokular erforschten.

Dabei erkannten die Schüler:innen das Sammelbein der Bienen, ihren Körperbau und die Facettenaugen – Inhalte des Sachkundeunterrichts – sehr gut wieder.

Draußen beobachteten die anderen das geschäftige Treiben im Bienenstaat und sahen die Unterschiede zwischen Arbeiterinnen, Drohnen und der Königin.

Soheyl, Amir (9a) und Helene (9d) leiteten die jüngeren Schüler:innen an und trugen maßgeblich zum Gelingen der gemeinsamen Veranstaltung bei. Nach getaner Arbeit verkosteten alle zusammen den Dörpsweg-Honig direkt aus dem Honigrähmchen – das Fazit der Kinder: „lecker!“

Einen Beitrag mit Eindrücken auf Homepage der Grundschule Lohkampstraße finden Sie hier.