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Challenged

Viele entschlossene Dörpsweg-Schüler:innen – mehr noch als in früheren Jahren – nahmen am europaweiten Englischwettbewerb „The Big Challenge“ teil, der sich an Englischlener:innen der Jahrgänge 3-9 richtet.

88 Kinder und Jugendliche der Schule stellten sich unter der Regie von Herrn Hanke (Begabtenförderung) freiwillig den teils einfacheren, teils anspruchsvollen Aufgaben zu Grammatik, Wortschatz, Aussprache, Leseverstehen und Landeskunde.

„Die Fragen waren von leicht zu schwer geordnet“, berichtet Sofia (8b), „beispielsweise war es einfach, Beschreibungen von Gegenständen den passenden Abbildungen zuzuordnen.“ Schwieriger sei es da schon gewesen, den richtigen Nationalpark im Norden Englands zu benennen.

Was manchem Erwachsenen womöglich leicht erscheint, ist es nicht unbedingt auch für Schüler:innen. Wie etwa der Eurotunnel auf Englisch heißt („Channel Tunnel“), war vielleicht nicht jedem Kind des 5. Jahrgangs bekannt. Das richtige Bild bei der Frage nach der Frau des britischen Königs anzuklicken war „definitiv schwer“, darin sind sich Clemens und Jonathan (6b) einig.

„Wir haben alles am Laptop bearbeitet“, erklärt Sofia, „dabei machte das Hörverstehen einen großen Teil der Aufgaben aus. Mit unseren Kopfhörern mussten wir wichtige Inhalte aus den vorgelesenen Dialogen heraushören sowie Aufgaben zur Aussprache bearbeiten.“ So sollten Schreibweisen und Aussprachen einander zugeordnet werden, beispielsweise im Jahrgang 5 beim Wort „shone“ (für „leuchtete“), das ähnlich klingt wie das Wort „stone“ (Stein).

„Der Wettbewerb war für uns alle eine interessante Erfahrung“, so Sofias Bilanz, „und er hat vor allem viel Spaß gemacht. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse.“

Rennwagen am Start

Erstmals beteiligte sich ein Dörpsweg-Team beim „STEM Racing“, jenem früher als „Formel-1 in der Schule“ bekannten Wettbewerb, bei dem gaspatronenbetriebene Mini-Rennwagen über eine 20 m lange Rennstrecke rasen. Entscheidend sind allerdings nicht nur die Reaktionszeit und Geschwindigkeit beim Rennen selbst, vielmehr geht es auch um die Konstruktion und Fertigung, einen Businessplan und die Präsentation.

Im Rahmen des Forscherkurses stellten sich (von links nach rechts) Lasse Preuß (10d), Mustafa Sameem (10c), Emmanuel Ijeh und Kyell Neitzel (10d) den Herausforderungen dieses multidisziplinären Technologie-Wettbewerbs. Mustafa übernahm dabei das Grafikdesign und stellte im Portfolio der Gruppe die Teameinteilung, Arbeitsprozesse und das Sponsoring dar, etwa mit Hinweis auf den Schulverein, der die Entwicklung großzügig unterstützt hatte. Emmanuel widmete sich der digitalen Entwicklung des Rennwagens, dessen aerodynamische Eigenschaften er gemeinsam mit Lasse zunächst am Computer testete. Kyell schließlich war für die Produktion des Mini-Flitzers zuständig, den er erfolgreich online in 3D drucken ließ.

Beim eigentlichen Regionalmeisterschafts-Rennen von 16 Teams in der Sporthalle des Matthias-Claudius-Gymnasiums zeigte die Gruppe gute Reaktionszeiten und eine herausragende Teampräsenz, erzielte andererseits weniger Punkte etwa bei der Präsentation sowie der Geschwindigkeit und landete schließlich auf dem 13. Platz. „Für das erste Mal haben wir uns wacker geschlagen“, bilanziert Frau Dr. Hegerfeldt, die die Gruppe im Forscherkurs betreute.

Dort hatten die vier Zehntklässler mit viel Begeisterung an ihrem Rennwagen gearbeitet, sich ihrer Freizeit aber auch digital ausgetauscht. „Manchmal gab es ein bisschen Chaos bei den technischen Herausforderungen“, sagt Kyell rückblickend und grinst, „aber wir hatten viel Spaß“.

Erfolgreich an die Spitze debattiert

Mit gleich vier Debattanten waren das Gymnasium Dörpsweg in diesem Jahr beim Verbundwettbewerb „Jugend debattiert“ vertreten: Marie Purwin und Nico Schmidt (9a) debattierten souverän in Altersgruppe 1 sowie Seraphina Clasen (10b) und Maximilian Vogel (S2) erstmalig in Altersgruppe 2. Mit im Dörpsweg-Team waren zudem vier Juroren und das Schulkoordinationsteam Frau Renno und Herr Bruttig.

Insbesondere Seraphina Clasen und Maximilian Vogel (siehe Foto) zeigten in den beiden Qualifikationsdebatten hohes Fachwissen und Überzeugungskraft zu den Fragen: Soll eine Kontaktgebühr für Arztbesuche erhoben werden? Sollen „Kaufe-jetzt-zahle-später“-Bezahlmodelle bei Online-Käufen verboten werden?

Beide erreichten das Finale und debattierten dort gemeinsam in den Rollen Pro 1 und Pro 2 dafür, dass die Veröffentlichung von Wahlumfragen im Vorfeld von Wahlen verboten werden sollte. Dabei hoben sie in ihren Rollen etwa hervor, dass Wähler:innen weniger beeinflusst würden und die Chancengleichheit der Parteien erhöht würde.

Das gesamte Dörpsweg-Team erwartete schließlich das Ergebnis der Jury voller Spannung – und freute sich über den ersten Platz von Maximilian Vogel: Er wird das Gymnasium Dörpsweg beim Landeswettbewerb „Jugend debattiert“ Ende März im Rathaus vertreten.

Und wie haben die Dörpsweg-Debattanten der Altersgruppe den Tag erlebt? Hier ihre Eindrücke:

Von Marie und Nico (9a)

Am Wettbewerbstag trafen wir uns um 9:00 Uhr am Gymnasium Corveystraße. Bereits bei unserer Ankunft wurden wir sehr freundlich empfangen. Die Atmosphäre war von Anfang an angenehm und offen, so dass wir mit den Debattanten der anderen Schulen schnell ins Gespräch kamen, Erfahrungen austauschten und neue Kontakte knüpften.

Zu Beginn des Tages hatten wir ausreichend Zeit, noch einmal unsere Argumente zu wiederholen, durchzuatmen und uns mit der Umgebung vertraut zu machen. Kurz darauf startete bereits die ersten Debattenrunden, in der Altersgruppe 1 waren dies: Soll für Schulgärten eine insektenfreundliche Gestaltung vorgeschrieben werden? Sollen für schriftliche Prüfungen ab Jahrgang 10 Anwendungen mit künstlicher Intelligenz als Hilfsmittel zugelassen werden?

Die Debatten verliefen hoch konzentriert, respektvoll und auf einem hohen inhaltlichen Niveau. Besonders toll war auch hier, dass die Jury aus Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern besetzt war. Auch wenn wir das Finale leider nicht erreichten, freuten wir uns sehr mit Seraphina und Maximilian, die in der Altrsgruppe 2 im Finale standen, und freuten uns, nun als Zuhörer:innen bei den Final-Debatten dabei sein z dürfen. 

Das Verbundfinale von „Jugend debattiert“ war für uns ein eindrucksvolles Erlebnis, das uns sicherlich in positiver Erinnerung bleiben wird. Wir drücken Maximilian die Daumen und wünschen ihm viel Erfolg!

BRD-DDR-Zeitzeugengespräch mit Überraschungen

In einem spannenden Zeitzeugengespräch trafen Zwölftklässler:innen auf einen Zeitzeugen, Thomas Raufeisen, der auf eine wechselvolle Geschichte zwischen BRD und DDR mit überraschenden Wendungen zurückblickt. Eine Schülerin berichtet:

Von Emilia Oberle (S3)

Wie schafft man es, Geschichte greifbar zu machen und den damaligen Zeitgeist zu vermitteln?

Genau dieses Gefühl durfte der Kunst-Geschichte-Profilkurs 12 von Herrn Hanke durch ein Zeitzeugengespräch mit Thomas Raufeisen erleben. Er verbrachte seine Jugend sowohl in der BRD als auch in der DDR. Wie es zu dieser außergewöhnlichen Erfahrung trotz der Teilung Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg kam, erzählte er uns in zwei spannenden Stunden voller unerwarteter Wendepunkte. Sein Lebenslauf machte den Alltag und die politische Brisanz der Zeit des Kalten Krieges auf eindrucksvolle Weise deutlich.

Das Gespräch begann mit seiner Kindheit in der BRD und führte uns bis zu seinem 16. Lebensjahr – dem Alter, in dem sich sein Leben grundlegend veränderte. In diesem Alter kam es zu einer vorschnellen Reise in den Osten, die für Thomas Raufeisen zunächst wie ein Abenteuer wirkte. Doch schneller als erwartet wendete sich das Blatt. Nach der Überquerung der Grenze wurde Thomas Raufeisen und seinem Bruder deutlich, dass etwas nicht stimmte. Bei einer Rast in einer Gaststätte wurden die Kinder gebeten, draußen zu warten. Wie sich herausstellte, warteten bereits Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit auf den Vater. Er arbeitete über 30 Jahre lang als Spion im Westen für das Ministerium. Da er enttarnt worden war, musste er schnell mit der Familie in die DDR übersiedeln. Diese verborgene Wahrheit kam in diesem Moment ans Licht. Thomas Raufeisen sagte rückblickend: „Das Vertrauen zu meinem Vater war von da an gebrochen.“

Von diesem Zeitpunkt an folgte in seinem Leben ein Wendepunkt nach dem nächsten. Um seine Geschichte für uns noch greifbarer zu machen, unterstützte er seine Erzählungen mit einer Präsentation, die Bilder aus jener Zeit zeigte. Nach diesem einschneidenden Erlebnis lebte Thomas Raufeisen in der Deutschen Demokratischen Republik und entwickelte den starken Wunsch, in seine Heimat Hannover in die Bundesrepublik Deutschland zurückzukehren. Doch bis es so weit war, musste er schwere Zeiten durchstehen. Er berichtete von einer gescheiterten Flucht, bei der er gemeinsam mit seinen Eltern gefasst wurde. Daraufhin wurde er in das Gefängnis (heutige Gedenkstätte) Berlin-Hohenschönhausen gebracht. Als republikflüchtling war – bis auf seinen Bruder, der bereits durch einen Ausreiseantrag wieder in der BRD lebte – die Familie inhaftiert: in getrennten Zellen.

Nach seiner Inhaftierung siedelte Thomas Raufeisen dann wieder zurück in die BRD.

Für uns Schüler:innen war das Gespräch durchweg offen und verständlich gestaltet. Durch Nachfragen konnten wir die geschilderten Situationen noch besser nachvollziehen. Die dramatischen Jahre seiner Jugend hinterließen einen bleibenden Eindruck und führten uns vor Augen, wie wertvoll Freiheit und Demokratie sind. Zeitzeugengespräche wie dieses vermitteln nicht nur ein tieferes Verständnis für die Vergangenheit, sondern ermöglichen zugleich einen dankbaren und bewussten Blick auf unsere heutige Realität. BlueCrew

Roboter, Mineralanalysen, Forschungserfolge

Mit sieben Beiträgen waren Schüler:innen des Gymnasiums Dörpsweg beim diesjährigen Regionalwettbewerb„Jugend forscht – Schüler experimentieren“ vertreten, drei Projekte erhielten sogar einen 1. Preis und werden Anfang April beim Landeswettbewerb antreten. Betreut wurden die Nachwuchsforscher:innen, die ihre Ergebnisse am Zentrum für Angewandte Luftfahrtforschung präsentierten, von Frau Dr. Schirmer, Frau Dr. Hegerfeldt, Herrn Doliwa sowie durch das Schülerforschungszentrum.

Vier der Beiträge stammen aus dem Fachgebiet Technik.
Herausragend hierbei: der von Leoner Saiju (9b) und Levin Kahvand (9d) entwickelte, KI-gesteuerte Müllsammelroboter mit intelligenter Objekterkennung für die Reinigung unserer Gewässer. Der mit einem 1. Preis ausgezeichnete Roboter soll in der Lage sein, ohne menschliches Eingreifen Müll von natürlichem Material zu unterscheiden und mit einem neuartigen Greifarm auch einzusammeln.

Die beiden Konstrukteure sind noch hochaktiv beim 3D-Drucken und Zusammenbauen, haben aber mit ihrer selbst-trainierten KI und dem noch nicht ganz fertigen Roboter die Jury bereits in den Bann gezogen. Stolz berichtet Leoner etwa vom KI-Modell „Yolo“ („You only look once“), das zwar bereits programmiert gewesen, aber anfänglich noch leer, d.h. völlig ohne Informationen gewesen sei und erst „trainiert werden musste, mit über 2000 Fotos in dreckigem Wasser. Dafür haben wir unsere Badewanne benutzt“. Nun erkenne die KI mit annähernd 90%iger Wahrscheinlichkeit, ob das erfasste Objekt tatsächlich Müll oder z.B. nur ein Stock ist.
Ebenso begeistert erläutert Levin, wie der „Spirobs“-Greifarm den Müll aufnehmen soll: „Drei Bänder sind mit internen Motoren verbunden und sorgen für die Bewegung mit einer superpräzisen, filigranen Steuerung, bioinspiriert: wie ein Elefantenrüssel.“ Die Konstruktion ist fertig modelliert und soll für den Landeswettbewerb einsatzfertig werden. „Kompliziert wird die Steuerung des Arms“, sagt Leoner, „weil wir sie noch genau programmieren müssen.“ Eine weitere Herausforderung, so Levin, werde die Steuerung des „Fischs“, d.h. der von Propellern bewegten Unterwasserdrohne. Doch wenn alles klappt, könne der Roboter am Ende nicht nur in der Badewanne, sondern in ganz unterschiedlichen Gewässern Müll einsammeln, auch da, „wo Menschen nicht hinkommen.“

An ebenfalls einem Müllroboter, diesmal für den Einsatz zu Lande, arbeiten Amir Baran (9b), Mete Saltik und Joshua Steiner-Anthon (9d). Der Roboter soll den Müll erkennen und mit einer Klapptür einsammeln. Das Gerät hat eine kleine Kamera, um Hindernissen auszuweichen und zwischen Müll und anderen Sachen zu unterscheiden. Noch wächst der Roboter weiter zusammen, könnte aber eines Tages für ein saubereres Straßenbild sorgen.

Eine weitere Drohne – nun für die Luft – stammt Pranav Njattuvetty und Nico Schmidt (9a). Ihre selbst gebaute Quadrokopter-Drohne soll mit möglichst wenig Energie und bei guten Flugeigenschaften ihr Ziel erreichen. Noch „läuft“ die Drohne mehr, als dass sie fliegt, doch die ersten Teststarts stehen kurz bevor.

Das Lernen soll zu einer schönen Nebensache werden, jedenfalls wenn es nach Ammar Marka (9c) und Theodor Westphal (9b) geht. Sie haben anhand ihres „Magic Mirrors“ technischen Möglichkeiten geschaffen, sich nebenbei vielfältigste Informationen auf einem Spiegel anzeigen zu lassen, und sich dabei gefragt, ob man damit das Lernen von Vokabeln revolutionieren könnte. Bislang sieht es noch nicht ganz danach aus, aber sie forschen weiter und wurden mit einem Sonderpreis in Form eines Planetariumsbesuchs ausgezeichnet.

Marthe Dannemann, Marta Jezynska und Katharina Hanemann (10b) möchten wissen, ob Glimmer in Kosmetik unter umweltfreundlicheren und moralisch vertretbareren Bedingungen neu hergestellt oder ersetzt werden kann – eine neuartige Forschungsidee, die von der Jury ebenfalls sehr gelobt und mit einem Sonderpreis (Umwelt) ausgezeichnet wurde. Für ihr im Fachgebiet Chemie angesiedeltes Projekt beschäftigten sich die drei Nachwuchsforscherinnen zunächst mit den Eigenschaften von natürlichem und synthetischem Glimmer sowie mit Perlmutt als möglicher Alternative. Anschließend führten sie eigene Versuche durch, um schimmernde Effekte mithilfe anderer Stoffe zu erzeugen.

Die Schule verfügt über einen großen Hohlspiegel, und der wurde endlich wieder einmal verwendet, als Lionel Bothe, Kimi Clausnitzer und Leo Topalovic probierten, damit Wasser zu erwärmen. Bis zum Kochen hat es der Solar-Ofen noch nicht geschafft, waren die Wetterbedingungen doch bisher auch suboptimal, aber einen Besuch im Planetarium als Sonderpreis wurde auch diesem Projekt aus dem Fachgebiet Physik bereits zugesprochen.

Saida Minnibaeva (S2) befasste sich  mit Gesteinssalzen und sammelte diese aus diversen Lagerstätten. Anschließend analysierte sie die paläozoischen und mesozoischen Salze und maß sie in aufwändigen Methoden, sodass sie Unterschiede und Gemeinsamkeiten ermitteln konnte. Die am Sonderforschungszentrum betreute Arbeit wurde mit einem 1. Platz im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaft geehrt.

Einen weiteren 1. Platz erreichte Sonja Kutsin (8b) mit ihrer Untersuchung von Gesteinen, Sand und Kies der Kiesgrube Bokel. Dafür nahm Sonja Proben von Sedimentschichten an einer 2m hohen Sedimentwand und analysierte diese anschließend im Labor. Auf diese Weise konnte sie eiszeitliche Prozesse, denen die Mineralien ausgesetzt waren, nachzuvollziehen und für heutige Betrachter sichtbar machen.

Bis Anfang April werden Sonja, Saida, Leoner und Levin nun ihre Forschungsergebnisse vertiefen, um sie am DESY den Landesjuroren vorzustellen.

Medienscouts am Dörpsweg

Die Einordnung von Fake-News, eine passende Dosierung beim „Zocken“, Fairness in sozialen Medien – die Herausforderungen liegen auf der Hand. Neben den durch Lehrkräfte vermittelten Modulen des „Medienpasses“ trainieren am Dörpsweg künftig auch Jugendliche mit jüngeren Mitschüler:innen Kompetenzen im Umgang digitalen Medien.

Sechs Schüler:innen der 7. und 8. Klasse wurden auf dem Hamburger Mediencampus von TIDE für ihre Tätigkeit als zukünftige Medienscouts ausgebildet, mit dabei: Jonas Wendt (7d), Ilja Lebedew (7e), Kjell Millenet (7e), Levi Mittelstaedt (7e), Josephine Gaynsah Nyarko (8b), Zehra Kaya (8b), begleitet von Frau Roß, der Beauftragten für digitale Unterrichtsentwicklung am Dörpsweg.

Im Mittelpunkt des ersten Workshops stand das Thema „Fake News“. Welche Arten von Desinformation gibt es und wo begegnen sie uns? Woran kann man sie erkennen? Wie kann man sich vor Manipulationsstrategien schützen? Nach vielen Informationen zum Thema am ersten Tag ging es am zweiten Tag vor allem um die Planung der Weitergabe der neu erworbenen Kenntnisse an jüngere Schüler:innen. Die Medienscouts planten nach dem Peer-to-Peer-Prinzip den Ablauf eines eigenen Workshops für Sechstklässler:innen, den sie demnächst am Dörpsweg durchführen werden.

In den nächsten Monaten werden die Medienscouts an weiteren Workshops zu aktuellen Medienthemen teilnehmen („Gaming“, „Digitales Miteinander“). Die Arbeit der Medienscouts ergänzt die Module des Hamburger Medienpass, mit dem sich die Schüler:innen der Jahrgänge 5-7 beschäftigen.