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Alles Gute!

Eine Dörpsweg-Legende hat sich verabschiedet: nach 45 Dienstjahren, 19 davon am Dörpsweg, genießt die bisherige Büroleiterin, Sibylle Gülstorf, nun ihren Ruhestand.

Nicht zufällig fiel die Verabschiedungsfeier besonders feierlich und emotional aus, nicht grundlos waren das gesamte Kollegium, zahlreiche Ehemalige, aus der Elternzeit Herbeigeeilte sowie Schüler_innen anwesend. Frau Gülstorf war als ein überaus kompetenter und verlässlicher Mittelpunkt und Ruhepol des Schulalltags bei allen äußerst anerkannt und beliebt. Diskret und bescheiden im Auftreten war sie tatsächlich eine wahre Säule der Schulabläufe und in ihrer großen Herzlichkeit prägend für den Dörpsweg-Ton.

Die Zuneigung über die Generationen hinweg zeigte sich dann auch an der Vielfalt der Beiträge, die von Anwesenden aller Altersgruppen bei der Verabschiedung vorgetragen wurden – vom Bigband-Auftritt, dem Lehrerchor, einem Schulleitungs-Song, musikalischen Grüßen der Ehemaligen bis hin zu einer Tanzeinlage aus dem 9. Jahrgang, bei der auch Herr Gülstorf seine Gattin aufforderte.

Künftig wird die bisherige Schulsekretärin und neue Büroleiterin, Frau Lange von Stocmeier, unterstützt von zwei neuen Kolleginnen: Frau Ardente und Frau Schill.

Frau Gülstorf wird nun mehr Zeit für ihre Familie und für viele Unternehmungen haben, für die es zahlreiche Anregungen auch in Form von Präsenten gab.
Alles Gute!

Sprachenvielfalt

Wie viele Fremdsprachen sprechen Sie? Und wie viele davon richtig gut? Beim Hamburger Mehrsprachenturnier zeigten Teilnehmer_innen der Jahrgänge 10 und 11 Kompetenzen gleich in drei Fremdsprachen sowie im Deutschen. Vier der hamburgweit 140 Schüler_innen kamen vom Dörpsweg.

Die Kandidaten ließen sich in „3+1“ Sprachen prüfen. Mindestens zwei der drei Sprachen müssen für eine erfolgreiche Teilnahme gut beherrscht werden, in einer Sprache genügen Grundkenntnisse. Eine Zusatzsprachprüfung gibt es der Vergleichbarkeit halber in Rahmen eines 30-minütigen Deutschtests, der sich in diesem Jahr u.a. Hamburgs Fleeten widmete.

Bei den schriftlichen Prüfungen werden Kompetenzen in der jeweiligen Grammatik, der Rechtschreibung, beim Lesen, Wortschatz und Schreiben eigener Texte erwartet. Bei einem Gruppengespräch müssen ferner kommunikative Fähigkeiten unter Beweis gestellt werden, wobei die Prüfungen unterschiedliche Niveaus berücksichtigen und z.B. Herkunftssprachler_innen anders bewerten als Jugendliche, die die jeweilige Fremdsprache neu erlernen.

Mit unterschiedlichen Sprachen beteiligten sich auch die vier Dörpsweg-Mehrsprachler_innen aus dem 10. Jahrgang, die sich dem anspruchsvollen Procedere unterzogen und nach der erfolgreichen Teilnahme schließlich stolz ihre Urkunden nach Hause trugen: Felizitas Rick (Latein, Chinesisch, Englisch), Alana Ramicevic (Englisch, Französisch, Kroatisch), Santiago Calatayud Madrid (Spanisch, Französisch, Englisch) sowie Ronas Kiani (Spanisch, Farsi, Englisch).

„Das Turnier hat richtig Spaß gemacht“, sagt Alana rückblickend, „besonders bei der mündlichen Gruppenprüfung. Da wurde mir die Angst genommen und beim Rollenspiel habe ich sogar neue Freunde gefunden“. Sprache verbindet – sogar bei einer Prüfung.

Framing Identity

Mit einer großen Ausstellung im Saal 99 des Eidelstedter Bürgerhaus schloss das Kunstprofil des Jahrgangs 12 unter Leitung von Frau Böschen am vergangenen Freitag eine intensive ästhetische Forschungsphase feierlich ab.

Im Zentrum der Arbeiten standen Fragestellungen, die die Schüler_innen ganz persönlich betreffen. Ein Semester lang hatte sich der Kurs mit Formen der Selbstdarstellung und -befragung beschäftigt, sodass die präsentierten Themen einen Querschnitt durch eine Fülle individuell entwickelter Fragestellungen bildeten.

Mit sehr persönlichen und in viele Richtung weisenden Arbeiten präsentierte sich der Kurs den zahlreichen Besucher_innen. Nicht zuletzt die vielen Gespräche, zu denen die Arbeiten einluden, machten die Ausstellung zu einem ganz besonderen Erlebnis. Das Kunstprofil bedankt sich bei allen, die die Ausstellung ermöglicht und unterstützt haben.

Jetzt geht’s los!

Ein bisschen aufgeregt, aber entschlossen starteten unsere Jüngsten ihre Schulzeit am Dörpsweg. Vier neue Klassen des Jahrgangs 5 erlebten ihre zweite Einschulung und sind nun wieder die Neuen. 

In ihren Ansprachen zogen der Schulleiter, Dr. Motschmann, und der Abteilungsleiter 5-7, Herr Binder, Vergleiche zwischen der Baustelle des Schulgeländes, das bald zu Hamburgs schönsten zählen wird, und dem Schulalltag, dem Lernen und Zeitmanagement. Im Anschluss begleiteten die neuen Klassenlehrkräfte und Patenteams die neuen Fünftklässler_innen in ihre Klassenräume, während sich die Eltern bei Kaffee und Sonnenschein ihrerseits weiter kennenlernen konnten.

Die neuen fünften Klassen werden betreut von Frau Rogga und Herrn Bonin (5a), Frau Rosenfeld und Herrn Binder (5b), Frau Janssen und Herrn Niederhöfer (5c) sowie Frau Dieckmann und Herrn Fehr (5d). Ferner engagieren sich acht auch als Streitschlichter_innen ausgebildete Klassenpaten für die neuen Klassen: Cara und Jonas, Diana und Felix, Mia und Simrandeep sowie Amelie und Thea (alle Jahrgang 9).

Die Aufregung der Fünftklässler_innen wird sich bald legen, ihre Motivation sicher nicht. 

 

Umwelt, Liebe, Nähen und vieles mehr

Mit einer Fülle von Projekten und vielfältigen Aktivitäten hat sich die Schulgemeinschaft in die Sommerferien verabschiedet.

So konnten sich die 5. Klassen im Rahmen ihrer Erkundigungen in „Hamburg, meine Perle“ strahlenden Sonnenscheins erfreuen.
Die 6. Klassen führten erstmals am Dörpsweg das Projekt „Liebe – Freundschaft – Sexualität“ durch, bei dem es um die Schwerpunkte „Ich und meine Familie“, „Liebe und Freundschaft“, „Pubertät“ und „Vielfalt“ ging. 
Der 7. Jahrgang widmete sich dem Thema „Wir als Umweltschu(ü)le(r)“, während die Schule zeitgleich auch für das Jahr 2019 wieder als Umweltschule ausgezeichnet wurde.
Im Jahrgang 8 standen praktische Aktivitäten unter dem Motto „Fit für’s Leben“ auf dem Programm, das sich vom Fahrrad-Reparieren über das Renovieren bis hin zum Bügeln und Nähen erstreckte.
Die Schüler_innen der 9. und 11. Klassen beendeten ihre Praktika und werteten diese aus.
Der 10. Jahrgang schließlich machte sich noch einmal „fit für die Oberstufe“ und bereitete sich im Rahmen eines Intensivkurses auf Methoden- und Kompetenzanforderungen der kommenden beiden Schuljahre vor.