Rückkehr aus den Herbstferien

Sicher freuen sich die allermeisten, dass die Schulzeit wieder beginnt. Zugleich gelten nach den Ferien besondere Voraussetzungen für den Schulbesuch.

Die Schulen in Hamburg müssen dafür sorgen, dass sich das Coronavirus vor Ort nicht verbreitet. Anfang Oktober sind neue Regelungungen zur Quarantäne für Reiserückkehrer aus einem vom RKI ausgewiesenen Risikogebiet eingeführt worden. Nach dieser neuen Regelung kann die aktuell 14-tägige Quarantäne durch einen Test vorzeitig beendet werden, der frühestens 48 Stunden vor Einreise nach Deutschland durchgeführt wurde. Die Quarantäne ist erst dann beendet, wenn das negative Testergebnis in deutscher oder englischer Sprache vorliegt. 
Aufgrund der geltenden Regelungen müssen alle Schüler_innen die hier hinterlegte Erklärung nach den Ferien abgeben, um zum Unterricht zugelassen zu werden. Die darin noch angegebene 5-Tage-Regelung gilt inzwischen nicht mehr.

Ferner gelten ab der Zeit nach den Herbstferien folgende neue Bestimmungen:

  • Bis auf Weiteres ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Unterricht der Jahrgänge 11 und 12 sowohl für Schüler_innen als auch für Lehrkräfte verpflichtend.
  • Visiere ersetzen keine Mund-Nasen-Bedeckung, auch darauf verweist die Schulbehörde. Visiere können bei Bedarf nach wie vor dort eingesetzt werden, wo es keine Maskenpflicht gibt, nämlich im Unterricht der Sekundarstufe I.
  • In jedem Unterricht wird alle 20 Minuten für fünf Minuten gelüftet. Dies erfolgt in Form des Stoßlüftens, d.h. bei offenen Fenstern und Türen. Durch diese Maßnahme werden bei den zunehmend kalten Temperaturen die Unterrichtsräume abkühlen. Damit die Kinder und Jugendlichen nicht frieren, wurde im Elternrat mit der Schulleitung verabredet, dass die Schüler_innen auch im Unterricht Jacken und Mützen anbehalten und sich auch Decken über die Beine legen können. Grundsätzlich bitten wir um warme Kleidung. Eine Thermoskanne mit heißem Tee könnte eine weitere hilfreiche Maßnahme sein, um Erkältungen vorzubeugen.
  • Von den Pausenaufsichten ist wiederholt geäußert worden, dass bei den Ballspielen in den Pausen die Schüler_innen immer wieder ohne Mund-Nasenbedeckung die nötigen Sicherheitsabstände nicht einhalten. Aus diesem Grunde wird das Ballspielen in der Pause bis auf weiteres nach den Herbstferien verboten sein.
  • Ab sofort dürfen Schüler_innen das Schulgelände nur noch nach Unterrichtsschluss verlassen. Das gilt insbesondere für die Mittagspause, sofern Schüler_innen auch am Nachmittag noch Unterricht haben. Ausgenommen von dieser Regelung sind die Schüler_innen der Oberstufe. In der Schulkonferenz wurde dieses Thema konstruktiv diskutiert. Angesichts der steigenden Infektionszahlen und der damit verbundenen strengeren Beachtung der Hygienevorschriften und Kohortentrennung ist es kontraproduktiv zuzulassen, dass Schüler_innen kohortenübergreifend die Mittagspause außerhalb des Schulgeländes am Eidelstedter Platz verbringen, um dann wieder in die Schule zurückzukommen. Überdies sah die Ausnahmeregelung am Gymnasium Dörpsweg vor, dass Schüler_innen das Schulgelände in der Mittagspause nur zur Einnahme eines häuslichen Mittagsessens verlassen dürfen, sofern eine schriftliche Genehmigung seitens der Eltern vorlag. Ob jeweils eine solche Genehmigung der Eltern vorliegt, ist jedoch seit Einführung der Pausenareale und des damit zusammenhängenden erhöhten Aufsichtsaufkommens nicht mehr zu kontrollieren. Die grundsätzliche Frage der Heimkehr während der Mittagspause wird die Schulleitung mit der Rechtsabteilung der BSB klären, so dass bei positiver Antwort und abnehmenden Infektionszahlen dieses Thema noch einmal neu diskutiert werden kann.

Die aktuellen Bestimmungen der Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) finden Sie unter www.hamburg.de/bsb.

Die aktuellen Hygienebestimmungen der Schule finden sich unter dem Menüpunkt „Kontakt und Service“.

Wir wünschen allen einen guten Start in das 2. Quartal und einen erfolgreichen Fortgang des Schuljahres!

Senator am Dörpsweg

Der Presseandrang war beachtlich, als der Schulsenator das Gymnasium Dörpsweg als 100. Schule vorstellte, die das Lernmanagementsystem „Lernen Hamburg“ nutzt. Bei seinem Besuch am Dörpsweg führte Ties Rabe auch ein längeres Gespräch mit zwei Mitgliedern des Schulsprecher-Teams, Keyvan und Nilufar Zakikhani (Jg. 11 und 9).

Den Auftakt machte eine offizielle Pressekonferenz, in der Rabe den Vertreter_innen verschiedener Fernseh- und Radiosender sowie Tages- und Wochenzeitungen das neue LMS erläuterte. „Unser Ziel ist, dass in allen Schulen und allen Fächern Laptopts und Tablets genauso selbstverständlich eingesetzt werden wie Bücher und Arbeitshefte“, so Rabe. Bis zum Ende des Jahres sollen daher alle Schulen in den meisten Klassenräumen über WLan verfügen, damit die vielfältigen Funktionen des zentral verwalteten, datenschutzkonformen Lernmanagementsystems auch im Unterricht genutzt werden können. Als ergänzende Kommunikationsplattform soll perspektivisch IServ die zweite Säule für die Kommunikation der Schulgemeinschaft bilden.

Im Anschluss an die Pressekonferenz begaben sich Rabe und der Pressetross ins Unterstufengebäude, um einen Eindruck davon zu gewinnen, wie Schüler_innen der Bili-Klasse 7a mit dem Lernmanagementsystem „Lernen Hamburg“ arbeiten. Bereitwillig erläuterten die Jugendlichen sowie ihre Klassen-, Englisch- und Mathelehrerin, Kerstin Lenz, die zu bearbeitenden Aufgaben und den nach Kursen organisierten Aufbau des moodlebasierten Lernmanagementsystems. Dieses findet z. B. Nico „super“, weil er sehr „technikaffin“ sei. Die Klasse bekomme über LMS auch Hausaufgaben, berichtet er, die man hochladen könne, etwa in Form von Sprachnachrichten im Englischunterricht.

Nach seinem Unterrichtsbesuch und einigen Interviews mit Journalisten-Teams nahm sich der Senator in aller Ruhe Zeit für ein Gespräch mit den zwei Mitgliedern der Schulsprechergruppe. Ob er die Bemühungen der Bundesregierung zugunsten der schulischen Digitalisierung für ausreichend halte, wollte Keyvan wissen. Hier sei es ein wenig wie mit den Geschenken unter dem Weihnachtsbaum, erklärte Rabe: Sage man da nun: „Toll ich freue mich“ oder: „Ich würde gerne noch mehr haben“? Niemand habe zuvor gedacht, dass die Bundesregierung den Ländern so viel Geld einfach schenken werde, für Hamburg allein 170 Mio. Euro, für deren Aufbringung aus eigenen Mitteln der Stadtstaat über 25 Jahre gebraucht hätte. Gewiss, räumt Rabe ein, gebe es auch andere Rechnungen wie die der Bertelsmann-Stiftung, der zufolge für die digitale Ausstattung pro Schüler_in jährlich 400 Euro benötigt würden, das seien für Hamburg rund 100 Mio. Euro pro Schuljahr. Für einen Politiker gehe es aber darum, erst einmal die nächsten 2-4 Jahre zu gestalten, und wenn man danach erneut Mängel feststelle, werde man sich wieder große Mühe geben, dann die dann aktuellen Probleme zu lösen.

Auf Nilufars Frage, für wie wahrscheinlich er eine erneute Schulschließung halte, räumte Rabe ein, dass die wieder steigenden Infektionszahlen ein grundsätzliches „Nein“ zwar nicht mehr hergäben. Dennoch sei er optimistisch und werde sich „nach Kräften gegen eine Schulschließung wehren“. In der Politik bestehe inzwischen weitgehend Einigkeit darüber, dass die Schulen wenn, dann „überhaupt nur zu allerletzt“ geschlossen werden dürften.

Der Besuch des Schulsenators führte zu einer Reihe von Medienberichten. Zwei Beispiele finden Sie hier: den Beitrag des Hamburg-Journals (NDR) und den von Hamburg1. Auch lehnte sich der Senator für eine Folge der Videokolumne „Frag den Rabe“ an einen Laptopwagen des Dörpsweg.

LMS Lernen Hamburg – GD goes digital

„Alle sind angemeldet“, freut sich Frau Lenz, und verweist darauf, dass nicht nur die Lehrkräfte der Schule, sondern auch die rund 840 Dörpsweg-Schüler_innen in das neu eingesetzte Lernmanagement-System eingeschrieben sind – ein dicker Batzen an Arbeit, der sich gelohnt hat. Denn nun kann die digitale, moodle-basierte Lernumgebung von allen Beteiligten für ganz vielfältige Formen des Unterrichts genutzt werden.

Lehrkräfte und Schüler_innen finden, sobald sie eingeloggt sind, ‚ihre‘ Kurse vor: virtuelle Arbeitsräume etwa zum jeweiligen Fachunterricht, zu Arbeitsgruppen, dem digitalen Lehrerzimmer oder zur „Spielwiese Dörpsweg“. In den Kursen, für die man individuell angemeldet ist, kann man ab sofort an ganz unterschiedlichen Lernprozessen teilhaben, z.B. interaktiv aufbereitete Aufgaben lösen, Dokumente teilen und gemeinsam ortsunabhängig gestalten oder sich in Chats und Videokonferenzen austauschen.

Nach der Verwendung etwa der Plattformen SchulCommSy und Microsoft Teams in den Monaten vor den Sommerferien verfügt die Schule nun über ein einheitliches, variabel einsetzbares und datenschutzrechtlich abgesichertes System, das von der Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) initiiert und zentral betrieben wird. „LMS Lernen Hamburg“ beruht auf der Open-Source-Software Moodle, die in über 200 Ländern von über 200 Millionen Menschen in zahlreichen Bildungssystemen, aber auch Unternehmen verwendet wird und durch seinen modularen Aufbau immer neue Möglichkeiten des digitalen Lernens bietet. Mit der Online-Version sowie der dazugehörigen App haben Lehrkräfte und Schüler_innen die Möglichkeit, von verschiedenen Orten auf unterschiedlichen Endgeräten in dem System zu arbeiten und es für den Präsenz- und Onlineunterricht oder für hybride Formate zu nutzen.

Zahlreiche Tools werden am Dörspweg bereits für interaktive Aufgaben variiert – und so sind erfreute Ausrufe über neue Entdeckungen derzeit keine Seltenheit an den Rechnern der Lehrerzimmer. Neben der Einbindung ausgewählter Anwendungen wird es perspektivisch aber auch um den Ausbau unserer digitalen Voraussetzungen sowie um die Weiterentwicklung pädagogischer Konzepte gehen, mit denen das digitale Lernen nutzbringend und zielgerichtet in die Unterrichtsgestaltung integriert werden kann. Natürlich ist es da kein Nachteil, dass die Arbeit an und in den Moodle-Kursen schon jetzt richtig Spaß macht.

Zur Anmeldung führt das orangefarbene Moodle-Icon.

Mathe-Zirkel

Du findest Mathe toll!
Du löst gerne mathematische Probleme – auch mit anderen Schüler_innen!
Du denkst gerne auch außerhalb des Mathematikunterrichts über Mathe nach!

Dann bist du im Mathe-Zirkel richtig!

Ab dem Schuljahr 2020/21 wird am Gymnasium Dörpsweg ein Mathe-Zirkel angeboten. Coronabedingt gibt es derzeit zwei Präsenztermine nur für Schüler_innen der Jahrgänge 6 und 7 des Gymnasium Dörpsweg. Für Schüler_innen anderer Jahrgänge und Schulen kann es eine digitale Lösung geben.

Die Präsenztermine sind

  • in geraden Wochen für Jahrgang 6 am Montag in der 7. und 8.Stunde (14:00 bis 15:30)
  • in ungeraden Wochen für Jahrgang 7 am Dienstag in der 7. und 8.Stunde (14:00 bis 15:30)

Falls du am Gymnasium Dörpsweg zur Schule gehst und interessiert bist, wende dich über das lms (Moodle) an Frau Lenz für nähere Informationen.
Schüler_innen anderer Schulen wenden sich bitte an kerstin.lenz@gd.hamburg.de
Nähere allgemeine Informationen sowie eine Aufgabenarchiv auf dem Bildungsserver der BSB Hamburg. 

AG-Angebote aktuell

In diesem Schuljahr ist vieles anders. Auch Arbeitsgemeinschaften können derzeit nur reduziert stattfinden, damit die geltenden Hygienebestimmungen eingehalten werden.
Eine Reihe von Aktivitäten ist jedoch wieder möglich – das gilt auch für einige AG-Angebote, die unser Schulleben bereichern.

Die aktuellen Informationen und einen Überblick über das derzeitige Ganztagsprogramm erhalten Sie in dieser Übersicht.

Weitere Informationen zum Ganztag finden Sie hier.

Streitschlichtung auf dem Hof

Unsere Streitschlichter_innen sind wieder im Dienst und bei Konflikten für die jüngeren Jahrgänge während der Pausen ansprechbar. 

Das geht derzeit nicht im geschützten Raum, weil sich Schüler_innen unterschiedlicher Jahrgänge nicht begegnen sollen. Stattdessen nehmen unter Masken- und Abstandswahrung die gut ausgebildeten und engagierten Streitschlichter_innen aus dem 10. Jahrgang in Zweierteams ihre Aufgabe auf dem weitläufigen Schulgelände an der frischen Luft wahr und sind seitlich vor den Arealen des 5. und 6. Jahrgangs gleich neben der Aula anzutreffen.
Nun bitte nicht extra streiten, um von unseren kompetenten Teams betreut zu werden!

Nähere Informationen zur Streitschlichtung finden Sie hier.